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selbst  Objecte  der  Verehrung  werden  sollten.  Das  ganze
Kriegs=  und  Hofceremoniel  war  voll  cchristlichabergläubischer
Gebräuche.  Es  war  unmöglich  von  einem  oder  dem  andern
etwas  nachzuahmen,  ohne  nach  und  näch  mit  dem  Christenthum
  bis  zur  Annahme  desselben  vertraut  zu  werden.  Sobald
  auch  ein  solches  Volk  Schriften  in  seine  Sprache  übersetzt
  haben  wollte,  so  war  wieder  nichts  anders  möglich,  als
Christliche  Schriften  zu  nehmen,  denn  die  Schriften  der  alten
Römer  und  Griechen  waren  viel  zu  wenig  im  Gang,  selbst
auch  auf  die  Vorstellungsarten  solcher  Völker  viel  weniger
passend,  als  die  so  ganz  in  sinnlichen  Aberglauben  verwandelte
  Religion  der  Griechen.  Jedes  rohe  Volk  hält  den  Gott
für  den  besten  Gott,  dessen  Bekenner  mächtig  und  reich  sind.
Der  Glanz  des  Byzantinischen  Hofs  gründete  sich  theils  noch
auf  alten  Credit,  theils  auch  auf  wirkliche  Macht,  und  durch
den  Handel,  zu  dessen  Betreibung  alle  diese  Völker  nicht
genug  Cultur  hatten,  flossen  nach  Constantinopel  die  Reichthümer
  des  ganzen  Osten  zusammen.  "

Von  dieser  Seite  lernt  man  erst  den  Schaden  übersehen,
welchen  die  Araber  der  Christlichen  Religion  zufügten,  und
die  Ursachen  zeigen  sich  deutlich,  warum  nicht  die  Christliche
Religion  nach  Erkaltung  des  ersten  fanatischen  Eifers  endlich
  durch  allmäligen  Einfluß  wieder  gessegt  habe.  Auch  die
Wahrheit  der  Muhämmedanischen  Religion  konnte  durch  die
Macht  seiner  Bekenner  und  selbst  zum  Nachtheil  des  Christenthums
  erwiesen  werden.  Die  Araber  übertrafen  die  Griechen
  sehr  bald  in  allen  Kenntnissen,  und  auch  bei  ihnen  bezog
sich  die  Summe  ihrer  Religion  nicht  bloß  auf  Sage  und  Tradition,
  sondern  auf  ein  allgemein  gangbares  Buch,  das  überdieß
  noch  in  einer  recht  sinnlich  starken  Sprache  geschrieben
war.  Ihr  Handel  wurde  sehr  frühe  viel  ausgebreiteter  als