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der  Handel  der  Griechen;  denn  ihre  Herrschaft  erstreckte  sich
viel,  tiefer  in  das  östliche  Asien  hinein,  und  Alerandrien  war
viel  bequemerer  Stapel  als  Constantinopel.  Die  Herrschaft
der  Sprache  der  Araber  drang  so  weit  als  die  Herrschaft
ihrer  Waffen,  wurde  selbst  durch  Religionsbegriffe  gleichsam
geheiligt,  und  durch  schone  Schriftsteller,  besonders  Dichter,
dem  Volk  immer  unvergeßlicher  und  unentbehrlicher  gemacht.
Kenntniß  der  Griechischen  Sprache  aber  wurde  immer  seltener,
  und  die  Sprache  selbst  verlor  unter  der  Bearbeitung
der  Mönche  immer  mehr  von  dem,  was  ihr  vorher  Anmuth
und  Stärke  gegeben  hatte.  Die  ganze  Religion  der  Griechen
  bezog  sich  auf  Bilderdienst  und  verjährte,  längst  nicht
mehr  verstandene,  Bestimmungen  gegen  alte  Ketzer.  Die  Religion
  der  Araber  bezog  sich  auf  die  sinnlich  treffendsien  Bilder
  von  Himmel  und  Hölle,  welche  Muhämmed  gerade  so
beschrieben  hatte,  wie  lder  wollüstige  Morgenländer  jenen
höchst  wünschenswürdig  und  diese  höchst  fürchterlich  finden
mußte.  Wenn  zwei  solcher  Religionen  einander  entgegen  arbeiten,
  so  wird  gewiß  die  nicht  unterdrückt,  welche  im  Grund
nichts  anders  war  als  allgemeiner  Volksglaube  in  heilige
Dogmatik  verwandelt.

g.  6.
Verheerungen  der  Normänner.

Außer  diesen  Arabern  war  der  Christlichen  Kirche  kein
Volk  mehr  nachtheilig  als  die  Normänner.  Mit  der  Freude,
womit  der  Teutsche  Ritter  des  mittlern  Zeitalters  ausgieng,
Beute  auf  offener  Landstraße  zu  holen,  mit  eben  der  Freude
legten  sich  die  edelsten  der  Völker,  welche  an  den  Dänischen
und  Norwegischen  Küsien  wohnten,  auf  Seeräubereien.  Ihr
nächster  Weg  gieng  immer  nach  England  hinüber,  aber  so
viele  Helden,  als  ihrer  waren,  konnten  hier  nicht  gesättigt