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ohne  Kraft,  da  mit  dem  Anfang  der  folgenden  Periode  die
Kreuzzuͤge  aufkamen,  und  jedem  Schurken  der  Himmel  versichert
  wurde,  wenn  er  nur  nach  Palästina  lief,  Seldschjuken
dort  todt  zu  schlagen.
ursprung  und  Geschichte  der  Klöstereremtionen.

Da  die  Klöster  durch  Schenkungen  frommer  Seelen  und
manche  mit  unterlaufende  fromme  List  nach  und  nach  zu  den
größten  Reichthümern  gelangken,  so  erwachte  nicht  nur  bei
den  Laien,  sondern  auch  bei  den  Bischöfen  Begierde  nach
denselben,  und  die  Bischöfe  hatten  so  viel  schönere  Gelegenheit,
  weil  die  Kldster  unter  ihrer  Jurisdiction  standen,  von
ihnen  visitirt  wurden,  und  der  Abt  selbst  auch  von  Verwendung
  der  Klostereinkünfte  dem  Bischof  Rechenschaft  zu  geben
verbunden  war.  Es  war  aber  offenbar  nicht  zu  erdulden,
wie  habsüchtig  die  Bischoͤfe  diese  Gelegenheit  benützten,  wie
viel  die  Klöster  dem  Bischof  für  die  Mühe  bezahlen  mußten,
welche  er  um  ihrentwillen  hatte.  Die  Aebte  suchten  also  endlich
  von  diesen  Fesseln  sich  loszumachen,  und  erst  nur  davon
frei  zu  werden,  dem  Bischof  von  den  Klostereinkünften  Rechnung
  ersiatten  zu  müssen.  Waren  sie  einmal  von  dieser  ökonomischen
  Subordination  frei,  so  fielen  auch  die  vielnamichken
  Tribute,  welche  der  Bischof  als  Visitationsgebühr  oder
unter  andern  Titeln  foderte.  Ein  zweites,  alsdenn  noch
mehr  zur  Unabhängigkeit  führendes  Privilegium  war,  wenn
Mörche  ihren  ganz  eigenen  Priester  im  Kloster  haben  konnten,
  und  der  Bischof  in  ihrem  Oratorium  nicht  mehr  Gottesdienst
  halten  durfte;  wenn  sich  die  Klosterkirche  nach  und
nach  zur  Parochialkirche  erhob,  und  doch  der  Abt,  nicht  der
Bischof  dem  Parochus  zu  befehlen  hatte.  So  floß  nach  und
nach  durch  die  Meßgebühren  und  Schenkungen  pro  redem-