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auf  diese  falsche  Decretalen  sich  zu  berufen,  und  sie  lernten
erst  nach  dem  Beispiel  derer  von  Trier  und  von  Ehln,  wessen
  der  Pabst  sich  unterfange,  seitdem  der  neue  Isidor  aufgestanden.
  Es  war  wohl  nicht  zu  loben,  daß  diese  Bischdfe
die  unschuldige  Königinn  Theutberg  als  Ehebrecherinn  ver-.
  danmnten,  bloß  weil  ihr  Gemahl  eine  schönese  Dame  Walrade
  zur  Königinn  machen  zu  können  wünschte:  aber  der
Muabst  hatte  doch  daher  noch  kein  Recht  zwei  Erzbischèfe  abzusetzen,
  sich  eigenmächtig  zum  Richter  des  Königs  aufzuwerfen?


Alles  mußle  sich  nun'evorzüglich  in  Frankreich  und
Teutschlamd  nach  der  Willkühr  des  Römischen  Bischofs  richten.
  Die  unruhigen  Regierungen  der  nachw#und  nach  ganz
verlöschenden  Karolinger  waren  besondersngünstig;  und  weil
man  einmal  das  Vorurtheil#zhatke.,  der  ersie  Oceldentalische
König,  inuͤsse:  von  dem  ersten  aller  Occidentalischen  Bischafe
gekrönt  werden,  so  disponirte  der.  Pabst  über  die  Kaiserkronz,
als  ob  er  von.  Gott,  berordueter  Depositair  #derselben,  wärf.
Dlese  Freude  dauerte  zwarwuuf  kurz,  denn,  da  Kein  mächtiger
Karolinger  Italien  gegen  die  Einfälle  der  Ungern,  Arah#
und  Normänner  vertheidigte,  und  mit  gewaffneter  Hand  dem
hpänenartigen,  Geist  zber  innerlichen  Unruhen  steuerte,  so
thatijeder  in  Italien,  was,  ihm  gut  dünkte,  und  niemand  verf
lor  ##ehr.  dabei  als  der  wehrlose  Bischof.
Ehben,  derselbe  Pabst.  Nikolaus  1,  welchen  die  Anerkennung
  der  falschen  Decretalen  in  der.  Geschichte  der  Hierarchie
so  merkwürdig  macht=  uhatte  auch  mit  dem  Patriarchen  von
Constantinopel  die  ärgerlichsten  Zwistigkeiten,  und  spielte  hier
eben  so  sehr  den  Despoten  als  gegen  die  Teutschen  Bischöfe.
Die  Geschichte  ist  folgende.