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entstandenen  Zwist  zu  einem  dogmatischen  Streicumachte:

Zum  Unglück  des  Constantinoplischen  Patriarchen  aber  ereiga  867

nete  sich  gerade  #n  dieser  Zeit  eine  Staaksrevolutionz  und
weil  dieser  die  Ermordung  des:  Kaisers  niche  billigen  wollte,
der  Romische  Bischof  aber  dieselbe  als  rühmlich  segnete,  so
jagte  der  neue  Kaiser  den  Photius  ins.  Elend,  und  an  seine  Stelle
kam  der  Freund  des  Rdmischen  Bischofs.  In  einem  wichtigen
  Hauptpunct,  der  damals  dem  Pabst  am  Herzen  lagt
gab  aber  doch  selbst  auch  dieser  nicht  nach.  Es  war  Streit
wegen  der  Bulgarei,  ob  sie  zum.  Römischen  oder  Constaminoplischen
  Sprengel  gehöre.  Soust  galt  es  nehmlich  als  allgemein
  angenommener  Grundsatz;  wer  die  Nation  bekehrr
bat,  zu  dessen  Pfarrkindern  gehört  sie;  hier  aber  hatten  sich
beide  Theile  um  die  Bekehrung  der  controversen  Pfarrkinder
verdient  gemacht,  nur  hatten  die  Griechen  den  wichtigen
Vorzug,  daß  die  Bulgarei  nach  der  politischen  Ländereintheilung
  zum  Orient  gehörte,  und  mit  der  beichtväterlichen
Vorsorge  des  Roͤmischen  Bischofs  für  die  Bulgaren  war  es
nicht  immer  zum  unschuldigsten  zugegangen.  Nach  zehenjährigem
  Erilium  kam  endlich  doch  wieder  Photingrzur  vorigen
Würde)  und  wußte  dem  Rdmischen  Bischok  sovielschdnes
vorzusagen.  aß  dieser  seine  neue  Erhebung  hilligte.  Doch
bielt  die  #neue  Freundschaff,  zinur,  kurze  Zeit.  Der  Roͤmischt
Bischof:merkte  die  erlittene  Täuschung,  donnerte  wieder  wie
vorher,  und  war  so  voll  Gift  und  Groll,  daß,  da  der  unglückliche
  Photius  nach  einem  kaum  sechsjährigen  Genuß  seiner
  neuerlangten  Herrlichkeit  wieder  in  eine  traurige.  Staaterevolution
  verwickelt,  wurde,  und  nun  zum  zweitenmal  vom

chenstuhl-  herabsteigen  mußte,  daß  ihn  selbst.  dieses
*  seiner  Nachsucht  nicht  mehr  sättigte.  Nicht  nur  Pho-"„

