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tig  gemacht,  um  desto  sicherer  den  weltlichen  Großen  entgegengesetzt
  werden  zu  koͤnnen.  Er  wurde  selbst  zum  Grafen
und  Herzog  gemacht,  statt  daß  er  vorher  auch  bei  den  reichsten
  Schenkungen  gewöhnlich  dem  Grafen  und  Herzog  unter—
worfen  blieb.  Unsere  Kaiser  dachten  es  si  ch  damals  gar  nicht

schofstuͤhle  entrissen  werden  koͤnnte,  und  die  Ontonen.  batten
sogar  einen  schdnen  Anfang  gemachr,  die  ansehnlichsten  Plaͤtze
mit  Prinzen  oder  Bastarden  ihres  Hauses  zu  besetzen.

Es  ist  dabei  aber  auch  noch  ein  wichtiger  Umstand,  dessen
  ganzer  Einfluß  auf  die  Beförderung  der  päbsilichen  Hierarchie
  noch  nie  genug  erwogen  wurde  —  daß  der  Roͤmische
Bischof  immer  ein  halb  Dutzend  Theaters  hatte,  auf  welchen
allen  er  zugleich  handeln  konnte  und  handelte.  Was  sich
jetzt  auf  dem  einen  nicht  ausführen  ließ,  war  auf  dem  andern
  moͤglich,  und  eben  der  Romische  Bischof,  der  gegen  den
Teutschen  König  demüthig  seyn  mußte,  weil  ihm  dieser  mit
einer  Armee  nahe  war,  spielte  den  Gewaltthätigen  gegen  den
König  von  Frankreich.

So  machte  es  Gregor  der  V.,  welchen  Kaiser  Otto  III.
zum  Pabsi  machte.  König  Robert  von  Frankreich,  der  zweite
vom  Capetingischen  Stamme,  heurathete  seine  Verwandtinn
Bertha.  Der  Bischof  von  Rom  erklärte  die  Heurath  für
nichtig,  und  ercommunicirte  die  neuen  Eheleute,  was  auch
Robert  dagegen  einwenden  mochte,  und  so  viel  Muͤhe  sich
auch  die  Französischen  Bischöfe  gaben,  den  Pabst  zu  versöhnen.
  Volk  und  Hofleute  treunten  sich  vom  König;  und  wer
ihn  bedienen  mußte,  reinigte  alles,  was  der  Kbnig  berühr
hatte,  durch  das  Feuer.  Robert  wurde  endlich  genöthigt
seine  Bertha  aufzugcben.  Solche  glückliche  Versuche  vor
Gewaltthätigkeit  gegen'  Könige  gaben  dem  Patriarchen  end