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ch  den  Muth,  den  Kaiser  nicht  viel  besser  zu  halten  als  anere
  Könige,  nur  mußte  das  Band  der  Subordination  vorer
  etwas  mehr  aufgelöst  werden,  die  Verhältnisse  des  Kaiers
  in  Italien  mußten  sich  erst  so  ändern,  wie  sie  sich  seit
er  Regierung  Heinrichs  II.  zu  ändern  anfiengen;  die  Pabstvahl
  mußte  unabhängiger  vom  Einflusse  des  Kaisers  seyn,
he  sich  Auftritte  ereignen  konnten,  wie  Heinrichs  Pönitenz
u  Canossa.  Die  Geschichte  der  Hierarchie  des  elften  Jahrjunderts
  wird  das  vollends  aufklären,  worauf  bisher  immer
vorbereitet  wurde.

.  17.
Geschichte  der  Römischen  Hierarchie  im  elften  Jahrhunderte.

Zu  Anfang  des  elften  Jahrhunderts  schien  alles  wieder
nach  dem  bisherigen  Wechsel  bald  gläcklicher  bald  unglückli,
cher  Versuche  zu  gehen.  Die  Partien  zankten  sich  wieder
bei  der  Patriarchenwahl.  Es  gab  Päbsie  und  Gegenpäbste,
und  Kaiser  Heinrich  III.  behauptete  sein  Ansehen,  wie  wenige
  der  vorhergehenden  Kaiser.  Er  ergriff  wieder  den  schon
von  Otten  III.  befolgten  Plan,  geborne  Teutsche  auf  den  Roͤ-mischen
  Stuhl  zu  setzen,  um  ihrer  Treue  desto  gewisser  versichert
  zu  seyn.  Aber  mitten  unter  allen  hieraus  entstehenden
  Unruhen  bildete  sich  ein  Mann,  in  welchem  sich  endlich
alles  vereinigte,  was  bisher  manche  einzelne  der  vorhergehenden
  Römischen  Bischdfe  mächtig  und  gewaltthätig  gemacht
hatte,  und  der  vielleicht  der  erste  auf  dem  Roͤmischen  Stuhl
war,  der  nach  einem  bestimmten  Plan  handelte.

Hildebrand  (man  neunt  ihn  mit  diesem  Namen  eben
so  oft  als  mit  dem  Pabstnamen  Gregor  VII.)  Hildebrand

war  ein  geborner  Italiäner  von  sehr  niedrigem  Herkommen.
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