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Ersteres  erzeugte  bei  ihm  den  Haß  gegen  alle  Fremde  und
besonders  gegen  die  Teutsche,  letzteres  scheint  sich  bestaͤndig
in  einem  gewissen  Bauernstolz  verrathen  zu  haben,  denn  oͤfters
war  es  bei  ihm  nicht  sowohl  Mlan  als  eigentlicher  Kützel,
Könige  und  Fuͤrsten  zu  necken.  Den  Hof  Kaiser  Heinrichs
III.  hatte  er  schon  als  Juͤngling  sehr  genau  kennen  gelernt.
Denn  fast  noch  als  Jüngling  gieng  er  mit  dem  abgesetzten
Pabst  Gregor  VI.  nach  Teutschland,  und  damals  schon  faßte
seine  stolze  Seele  den  Entschluß,  sich  den  wilden  unbändigen
Teutschen  einmal  als  ihr  Zuchtmeister  zu  zeigen.  Der  Mönchsstand,
  er  wählte  sich  wahrscheinlich  den  gerade  damals  härtesten
  Orden  der  Cluniacenser,  verstärkte  vielleicht  die  natürliche
  Unbiegsamkeit  seines  Charakters,  und  da  vom  Jahr
1073  1054  bis  zu  seiner  Stuhlbesieigung,  also  20  Jahre  lang  hindurch,
  keine  Verhandlung  des  Rdmischen  Hofs,  kein  großes
oder  kleines  Staatsgeschäft  war,  wo  er  nicht  vorzüglichste
Triebfeder  gewesen  wäre,  so  brachte  er  solche  Erfahrungen
mit  auf  den  Thron,  wie  vor  und  nach  ihm  kein  Rmischer
Bischef.  Italien,  Frankreich  und  Teutschland  kannte  er  auf
das  genaueste;  in  beiden  letztern  Königreichen  war  er  öfters
Legat  gewesen.  Er  wußte  nicht  nur  alle  Staatseinrichtungen
derselben,  die  verschiedenen  Interessen  der  Partien,  den  gewöhnlichen
  Gang  ihrer  Projecte,  sondern  er  kannte  auch  den
persônlichen  Charakter  der  Regenten  und  ihrer  Großen,  hatte
die  Ueberlegenheit  seines  Genies  im  persönlichen  Umgang
mit  ihnen  öfters  gemessen,  und  ihnen  schon  damals  sich  furcht
bar  gemacht.  Das  große  vielumfassende  Genie  ist  bei  ihn
ganz  unverkennbar.  So  unrichtig  es  daher  bei  manchen  an.
dern  Römischen  Bischdfen  seyn  mag,  an  einen  feinen  politi
schen  Plan  zu  denken,  so  gewiß  fand  er  sich  bei  Gregort
nicht  nur  in  seiner  Regierung,  sondern  auch  in  demjenigen