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gen,  durch  deren  Schriften  die  aufgeklaͤrtere  Vorstellungsart
noch  einige  Oberhand  behielt,  aber  die  Moͤnche,  deren  Ver,
stand  sich  weniger  durch  allgemeinen  Umgang  und  mannigfaltigere
  Lectüre  entwickelte,  waren  die  gewöhnlichen  Vertheidiger
  der  sinnlichen  Vorstellungsart,  waren  schreibseliger  als
jene  Hoftheologen  und  Hofphilosophen,  und  hatten  schon  in
ihrer  ganzen  äußern  Lage  mehr  Vortheil,  ihre  Ideen  allgemein
  auszubreiten  und  länger  im  Gang  erhalten  zu  können.

In  einem  solchen  Zeitalter  konnte  die  Controvers  entstehen,
  ob  Christus  bei  ganz  verschlossenem  Leibe  seiner  Mutter
auf  die  Welt  gekommen  sey  oder  wie  jeder  andere  Mensch?
Ein  Mönch  im  Kloster  Corvey,  Paschafius  Ratbert,  bewies
sorgfältig,  wie  nachtheilig  es  für  die  Ehre  der  Jungfrau  Maria
  seyn  müßte,  das  letztere  behaupten  zu  wollen.

So  hatte  man  auch  schon  lange  angenommen,  daß  im
Abendmahl  Fleisch  und  Blut  Christi  genossem  würden,  aber
man  hatte  sich  nicht  weiter  darüber  bedacht,  wie  das  zu  verstehen
  sey.  Man  hatte  zwar  grobe,  sinnlose  Begriffe,  aber  man
dachte  sich  diese  nicht  nach  allen  ihren  Folgerungen  entwickelt.
Man  hüllte  sich  mit  einiger  Zufriedenheit  in  das  Dunkele
derselben  ein.  Nun  aber  wollte  man  wissen,  ob  das  Fleisch
und  Blut  Christi,  das  wir  im  Abendmahl  genössen,  eben  dasselbe
  sey,  das  aus  Maria  geboren  worden?  ob  denn  das
Brod  und  der  Wein  im  Abendmahl  auch  Brod  und  Wein
bleiben,  oder  ob  sich  bei  der  geschehenen  Veränderung  nur
der  außere  Schein  von  Brod  und  Wein  erhalte?  Eben  derselbe
  Mönch  Ratbert  behauptete,  die  Veränderung  sey  so  wesentlich,
  daß  man  nicht  mehr  sagen  konne,  Brod  und  Wein
sey  Brod  und  Wein  geblieben.  Er  verwickelte  sich  in  dunkle
ärgerliche  Ausdrücke,  und  behielt  in  seinen  Declamationen
nicht  mehr  so  viele  Spuren  der  ächtern  Wahrheit,  als  sich