Vierte  Periode
von  Gregor  VII.  bis  Luther..

V

Gregor  VII.  Gratian.  Innocenz  III.  Johann  XXII.  Synoden
  von  Costnitz  und  Basel.

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Schriftsteller  dieser  Periode.

Die  Conciliensammlungen  sind  in  der  ersten  Haͤlfte  dieser
Periode  selbst  auch  für  die  Geschichte  der  Hierarchie  nicht
mehr  so  merkwürdig  als  bei  der  vorigen,  dagegen  eröffnet
sich  hier  eine  neue  reiche  Quelle  —  in  den  Annalen  des
Cistercienser-,  Franciscaner  =  und  Dominicancrordens.

Wenn  die  Geschichte  der  Universitäten  besser  bearbeitet  wäre,
so  würde  man  für  die  Geschichte  der  Glaubenslehre  am
meisten  daraus  lernen  können.  Bolaei  historia  Univ.
Paris.  ist  deswegen  bei  allen  seinen  Unvollkommenheiten  für
den  Geschichtforscher  hier  eines  der  schätzbarsien  Werke,  und
Crevier  bistoire  de  ’  Université  de  Paris  ist  vielleicht
das  beste  Buch,  das  man  dem  Anfänger  in  der  Kirchengeschichte
  für  diese  Periode  empfehlen  kann.  Schade  daß
4’  Argeniré  Collectio  judiciorum  de  novis  erroribus
(eine  Documentensammlung  zur  Keterrgeschichte  von  1100-1735)
  besonders  in  den  ältern  Zeiten  so  höchsi  mangelhaft
ist;  daß  man  nicht  für  Teutschland,  Italien,  England
solche  Werke  hat  wie  die  Histoire  de  Langneckoc  für  die
Franzbsische  Kirchengeschichte  in  der  ersten  Hälfte  dieser
Periode  ist.  "