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land,  Polen  und  Schlesien;  und  im  ersten  Flug  wurde  in
China,  Indien  und  Persien  der  Christen  so  wenig  geschont
als  in  Europg.  Nirgends  war  Hülfe,  dieser  tobenden  Eroberer
  sich  zu  erwehren.  Die  Teutschen  Ritter  thaten  zwar
ihre  Pflicht,  aber  dreißigtausend  Mann  blieben  in  der  Schlacht
bei  Liegnitz.  Kaiser  Friedrich  II.  anstatt  mit  einer  Armee  zu
marschiren,  schrieb  Briefe  an  die  Europäischen  Könige,  voll
Versicherungen  was  er  thun  wolle,  und  Pabst  Innocenz  IV.
schickte  ein  Paar  Bettelmönche  an  den  Großchan,  ihn  zur
Buße  und  Annahme  des  Christenthums  zu  ermahnen.

Es  war,  als  ob.  Gottes  Vorsehung  nur  zeigen  wollte
was  sie  thun  könnte;  denn  so  wenig  sich  auch  Teutschland
anders  wehren  konnte  als  mit  Bußtagen  und  Messelesen,
so  sehr  die  Tataren  diese  Schwäche  kennen  gelernt  hatten,
so  kamen  sie  doch  nicht  mehr,  und  die  kleine  Verbindung,
welche  durch  die  päbsiliche  Gesandtschaft  zwischen  den  Eurepäern
  und  diesen  Tataren  gestiftet  wurde,  brachte  sogar  der
Christlichen  Religion  noch  einigen  Nutzen.  Die  päbstlichen
Gesandten,  Leute  vom  gewöhnlichen  Missionariusschlag,  sammelten
  hie  und  da  Christliche  Gemeinen  im  östlichen  Asien.
Johann  von  Monte  Corvino  übersetzte  sogar  das  neue  Testament
  und  den  Pfalter  in  das  Tatarische,  wurde  vom  Pabst
zum  Erzbischof  in  Peking  ernannt,  und  bekam  mehrere  Bischöfe
  subordinirt.  Die  Freude  dauerte  aber  kaum  ein  halbes
  Jahrhundert,  da  wahrscheinlich  eine  Staatsrevolution  in
China  den  völligen  Untergang  der  Christlichen  Religion  beförderte.


Außer  dieser  schnell  wieder  zernichteten  Ausbreikung  des
Christenthums  war  Litthauen  das  einzige  Land,  das  im  vierzehnten
  Jahrhundert  gewonnen  wurde.  Der  Litthauische  Fürsi
Jagello  suchte  König  in  Polen  zu  werden.  Die  jüngere