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die  strengeren  Frauciscaner  wieder  ein  neues  Kennzeichen,  daß
der  Pabst  bestia  apocalyplica  sey.

Die  Inquisition  wuͤthete  gegen  diese  Spiritualen,  und
dem  Dominicaner  war  es  eine  herzliche  Freude,  so  manchen
Franciscaner  den  Scheiterhaufen  besteigen  lassen  zu  können.
Aber  aus  dem  Blute  bieser  Märtyrer  entsprang  wie  immer
eine  neue  Phönirbrut:  und  die  Päbste  erfuhren,  daß  Koͤnige
durch  den  Bann  erschroͤckt,  aber  nicht  Fanatiker  uͤberwunden
werden  koͤnnen.

So  bekam  das  Pabstthum  von,  zwei  ganz  verschiedenen
Seiten  her  seinen  ersten  Stoß,  und  jeder  dieser  zwei  ersten
Stöße  war  ofeubar  tödtlich.  Bis  gegen-  die  Jeiten  der  Refermation
  hin,  hörten  die  strengen  Franciscaner  nicht  auf,
dem  Pabst  ins  Antlitz  zu  widersprechen,  ihn  der  Ketzerei  und
des  autichristlichen  Sinns  zu  beschuldigen  und  Kaiser  buswig.
der  Baier,  fand  nachher  selbst  bei  manchen  seiner'  gewagtesten
Schritte  so  bereitwillige  Vertheidiger  in  ihnen,  als  kaum
selbst  gedungelie  Schriftsteller  bätten  seyn  können.  "

*  Philipp  der  schoͤne-  nicht  zufriebei  den  Pabst  durch  Negaret
  und  Colonna  gestraft  zu-  böben  siche  für  künftige  ähnliche
Fälle  den  heiligen  Vater  näh#t  beiun  sich  zu  behalten,  und  verschaffte
  seinem  eigenen  Feinde,  dem  Erzbischof  von  Bourdeaür,
unter“  der  Bedingung  die  Krone,  daß  die  pöäbstliche  Residenz
disseits  der  Alpen  nach  Frankreich  verlegt  werden  mößte.
1305  C  Clemens!  V.,  so  nannte  sich  sein  neuer  Pabst,  sab  entweder
die  Folgen  dieser  Bedingung  nicht,  oder  machte  die  sogleich
creirte  große  Anzahl  Französischer  Cardinäle  das  frühe  zurückkehren
  unmöglich;  acht  Päbsie  nach  einander  mußten  in
Frankreich  ausharren.  ,