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Zeitalters  gieng  bloß  so  vbeit,  der  Kirche  wieder  ein  Haupt
zu  geben.  ·  "
node  neu  aufagestelli,  daß  ver  Pabst  dem  Ausspruch  eines
solchen  allgemeinen  Eonciliums  unterworfen  sey:  aber  was
nuͤtzte  ein  Richter-  der  wie  man  selbst  in  der  Geschichte  der
Costnitzer  Synode  sah,  nur  mit  der  äußersten  Muͤhe  in  Thaͤ-tigkeit
  gesetzt  werden  konnte,  und  welchen  die  Kunstgriffe  des
Pabsts  mit  der  leichtesten  Politik  unschädlich  machen  konnten.
  Man  erwartete  von  dem  auf  der  Synode  neu  gewählten
  Pabst  Martin  V.  eine  Reformation,  er  versprach  sie,
aber  wie  Leute  von  bösem  Gewissen,  nur  nicht  sogleich,  sondern
  erst  in  fünf  Jahren.  Als  Palliatib  sollten  einige  Confordate
  dienen,  die  er  einzeln  mit  verschiedenen  Nationen
cchloß.
l  21.
Geschichte  der  Basler  Synobé.
«  Die  Klagen  der  Nationen  aber  und  besonders  der  Teutschen
  waren  zu  dringend,  als  daß  sie  das  Versprechen  des
Pabsts  hätten  vergessen  sollen,  allein  da  fünf  Jahre  verflossen
waren,  so  sammelte  sich  eine  so  elende  Synode  zu  Siena,
daß  der  Pabst  selbst  sein  Versprechen  nun  noch  einmal  wiederholte;
  nur  wurde  der  Termin  der  Erfüllung  diesmal  auf
sieben  Jahre  verlängert.  Unterdessen  starb  Martin  V.  und
sein  Nachfolger  Eugen  IV.  mußte  1431  die  Synode  zu  Basel
  erdffnen.

Die  versammelten  Prälaten  hatten  diesmal  nicht  weniger
  Entschlossenheit  als  die  Costnitzer.  Mit  der  Reformation
schien  es  endlich  Erust  zu  werden,  Reservationen,  Annaten,
Erspectativen  und  andere  neuerfundene  Künste  der  Päbste
wurden  für  unrechtmäßig  erklärt,  der  Pabst,  weil  er  sich