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des,  als  daß  man  nicht  auf  tausend  andere  Mittel  haͤtte  verfallen
  sollen.

Ein  großer  Theil  der  mißvergnuͤgten  Apostel  dieser  Zeitalter
  war  zwar  von  Suͤnden  der  Unzucht  gar  nicht  frei,  und
ihre  gemischte  Versammlungen  hatten  nicht  immer  alle  Unschuld.
  Aber  auch  hieran  war  die  große  Kirche  schuld.  Sie
setzte  auf  Ehelosigkeit  und  Mönchsfrömmigkeit  einen  so  erhabenen
  Werth,  daß  der  natürliche  Widerspruchsgeist  gegen  die
Meinung  der  großen  Kirche  zu  allen  andern  Veranlassungen
noch  hinzu  kam  und  eben  die  zerrüttete  Einbildungskraft,
welche  ihnen  die  ganze  Religion  so  sehr  versinnlichte,  auch
hier  oft  zu  Ausschweifungen  hinriß.  Noch  muß  zu  ihrer
Entschuldigung  gesagt  werden,  daß  überhaupt  dieses  ganze
Zeitalter  die  lebhafte  Empfindung  von  der  Schändlichkeit  dieser
  Sünde  nicht  hatte.  In  den  Klöstern  herrschte  nicht  nur
Unzucht,  sondern  Sünden,  über  welchen  sich  die  Menschennatur
  entsetzt,  Selbstbefleckung  und  Päderastie  mit  allen  den
Gräueln,  welche  gewöhnlich  ein  so  tiefer  Verfall  der  Menschheit
  nach  sich  zieht.  Beispiele  dieser  Art  mußten  nothwendig
auf  die  Moralität  solcher  Zeitalter  sehr  wirksam  seyn.

Die  große  Kirche  machte  in  ihrer  Dogmatik,  die  albernsten
  Schlüsse;  kann  es  also  unerwartet  seyn,  wenn  diese
kleine  mißvergnügte  Partien  oft  durch  nicht  weniger  alberne
Schlässe  gerade  das  Gegentheil  herausbrachten.  Die  große
Kirche  lehrte  das  Kreuz  anbeten  als  heiliges  Erinnerungszei--chen
  dessen,  was  Christus  für  uns  gethan  habe:  einige  der
kleinen  mißvergnügten  Partien  zerschlugen  alle  Kreuze,  weil
ein  Kreuz,  Marterwerkzeug  Jesu  gewesen  sey.

Spinozistische  oder  pantheisiische  Gesinnungen  waren
unter  diesen  mißvergnügten  Partien  sehr  herrschend.  Wie
leicht  verfällt  aber  auf  diese  der  Mensch,  dessen  natürlich