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hat  sie  ihm  nur  nicht  genommen,  und  freilich  hat  die  unvorsichtige
  Freude  über  den  gnädigen  Schutz  des  Regenten  manchen
  solche  Ausdrücke  abgelockt,  die  sich  mit  den  Grundsätzen
eines  nachher  aufgeklärtern  Kirchenrechts  nicht  vereinigen
lassen.

Nicht  alle  evangelische  Kirchenordnungen  stammen  von
der  Obersächsischen  ab.  Auch  hier  gab  es  einen  Unterschied
zwischen  Melanchthonismus  und  Lutherthum,  und  das  Interim,
  das  in  manchen  Ländern  nicht  eingeführt  wurde,  in
manchen  Ländern  vieles  Ausehen  behielt;  vermehrte  den  Unterschied,
  der  aber  wie  die  Geschichte  von  Brandenburg  am

deutlichsten  beweist,  noch  mannichfaltige  Abwechslungen  gelitten
  hat.
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Ausartung  der  Schüler  Melanchthons  in  so  genannte  Kryppto-Caloinisten.
  Schwäh.  Theol.

Fünf  Jahre  nach  dem  Religionsfrieden  erhielt  endlich  1560
Melanchthon  die  längst  gewünschte  Ruhe  im  Tode,  aber
sein  Tod  war  nur  das  Zeichen  zum  Ausbruche  größerer  Unruhen.
  Auch  seine  Schüler  schritten  nun  über  die  Gränzen
hinaus,  innerhalb  welcher  der  Lehrer  noch  schüchtern  geblieben
war.  Die  Wirkungen  von  Calvins  Thätigkeit  wurden  nun
erst  recht  empfunden,  und  ünter  den  mehrern  Städten  oder
kleinen  Provinzen,  in  welchen  die  Meinungen  der  Schweizer
  endlich  über  die  der  sirengern  Lutheraner  siegten,  war
kein  Verlust  für  die  letztere  empfindlicher,  als  der  Verlust
der  Churpfalz.  Die  Lutheraner  schienen  nehmlich  auf  Reichs-  1566
tagen  und  bei  andern  öffentlichen  Verhandlungen  immer  den
Katholiken  gleich  bleiben  zu  können,  so  lange  die  drei  welt.
lichen  Stimmen  im  Churcollegium  protestantisch  waren,  und
gegen  die  drei  geistlichen  Churfärsten  bei  seltener  Theilneh=