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welche  der  menschliche  Geist  in  derselben  nie  glücklich  fortruͤcken
wird.  Aber  dieses  Zeitalter  mußte  selbst  nach  der  Periode  der
Scholastiker  diese  Erfahrungen  für  uns  erst  noch  machen,  und
konnte  sich  so  viel  weniger  aus  seinem  Wirbel  herausfinden,
da  nichts  zu  einem  fesiern  Traum  von  Ucberzeugung  führt,
als  solche  aus  ganz  allgemeinen  Gründen  hergeleitete  Demonstrationen,
  und  bei  der  Fortrückung  in  ein  gewisses  Alter  die
bistorische  Gelehrsamkeit  sich  nicht  mehr  erwerben  läßt,  welche
allmählig  zu  einem  duldenden  Skepticismus  und  zu  richtiger
Schätzung  mannichfaltigerer  Vorstellungsarten  vorbereitet.

Freilich  läßt  sich  dabei  nicht  läugnen,  daß  immer  menschliche
  Leidenschaften  fast  nirgends  so  sichtbar  mitspielen,  als
in  der  Kirchengeschichte.  Der  Jüngling,  welcher  befördert
werden  will,  ist  nicht  strenger  Untersucher  der  Meinungen
seines  Oberconfssiorialraths  oder  seines  Gönners.  Der  alte
Lehrer,  seines  Beifalls  längst  versichert,  kann  die  bessere  Bahn
nicht  mehr  betreten,  welche  der  kraftvollere  junge  Mann  brach;  ein
gewisser  Ton,  einmal  der  herrschende  auf  einer  gewissen  Universität,
  wie  schwer  wird  er  umgestimmt,  und  giebt  es  bei
Veränderung  desselben  Collisionen,  so  müssen  die  Wirkungen
derselben  in  der  Theologie  immer  auffallender  seyn,  als  bei
einer  blos  philosophischen  Fehde.

Geschichee  der  Resormirten  Kirche  von  den  Zeiten  der
Dordrechter  Synode  bis  zu  Anfang  dieses
Jahrhunderts.

#.  Z##

In  keiner  Kirche  zeigte  sich  der  Nationalunterschied  bei
Entwicklung  der  Degmatik  so  sehr  als  in  der  Reformirten.
Kein  einziger  Teutscher  Resormirter  Theolog  that  in  dieser
ganzen  Prriode  einen  fehr  merkbaren  Schritt  zur  Aufklärung