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F.  32.
Halbgelungene  Bemühungen  der  Theologen  zu  Saumur  elnige
Puncte  der  Reform.  Dog.  aufzuklären.
Die  glänzendsie  Periode  der  Französischen  Reformirten
Kirche  schien  erst  von  dem  Zeitpunct  anzufangen,  da  Richeten

  Großen  unmoglich  machte,  die  Hugonotten  in  ihre  ehrgeizigen
  Entwürfe  weiterhin  zu  verflechten.  Der  kleine  Druck,
welchen  die  Geistlichkeit  litt,  erhielt  Eiser,  der  aber  doch  bei
der  Wachsamkeit  der  Regierung  nie  in  volitischen  Fanatismus
ausarten  konnte,  und  da  die  Katholische  Partie  manche  vorzüglich
  gelehrte  Männer  unter  ihren  Schriftstellern  hatte,  so
waren  die  Reformirten  Theologen  auf  Selbstvertheidigung  zu
denken  gezwungen,  und  eben  die  Eifersucht  der  Universitäten
unter  einander,  welche  damals  in  Teutschland  so  viel  gutes
und  böses  stiftete,  trug  zur  Erhaltung  der  einmal  rege  gewordenen
  Bemühungen  nicht  wenig  bei.  Ampraut  hatte  so
viele  verdient  berühmte  Zeitgenossen,  daß  nicht  nur  der  Theil
des  Systems,  welchen  er  bearbeitete,  eine  erträglichere  Gestalt
gewann,  sondern  auch  die  ganze  Theologische  Litteratur  durch
eigentlich  gelehrte  Untersuchungen  auf  künftige  noch  größere
deformen  vorbereitet  wurde,  welche  das  damalige  Zeitalter
noch  gar  nicht  würde  gefaßt  haben.

Josuga  Placäus  hatte  zwar  das  Unglück  eines  so
manchen  Wahrheitsfreundes,  daß  er  bei  Hervorbringung  einer
  alten,  ehemals  erkannten,  Wahrheit  verketzert  wurde,
weil  sein  Jeitalter  nicht  Gelehrsamkeit  genug  hatte,  die  Entsiehungsart
  und  Jugend  der  damals  gangbarsten  Meinung
sehen  zu  können.  Der  Knoten,  wie  sich  Verdammungswürdigkeit
  der  Erbsünde  mit  Gottes  Gerechtigkeit  vertrage,  war
zwar  wohl  damit  nicht  aufgelöst,  daß  er  behauptete,  Adams