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hierinn  mit  einander,  und  wenn  auch  nur  der  einzige  Bossuet
  gewesen  waͤre,  so  konnte  schon  ein  Mann,  welcher  die
Kunst,  den  Irrthum  zu  verschdnern  und  der  Wahrheit  zu  veraͤhnlichen,
  damals  so  meisterhaft  besaß,  einen  nnersetzlichen
Schaden  anrichten.  Es  war  nicht  mehr  die  alte  Bettelmönche
  =  und  Jesuiten  =  Controvers,  die  Waffen  mußten  gegen
  solche  Antagonisten  gewechselt  werden,  und  am  allerwenigsten
  konnte  man  ruhig  ihrem  gläcklichen  Fortgange  zusehen.
  Der  Reformirte,  der  ohnedieß  die  politisch  =  unterdrückte
  Partie  war,  wollte  nicht  auch  noch  Stimme  des
Publicums  gegen  sich  haben,  bot  also  alles  auf,  die  Stimme
des  Publicums  zu  gewinnen.  Ein  großer  Theil  der  geflüchteten
  Reformirten  Gelehrten  hatte  eine  Freistätte  in  den  vereinigten
  Niederlanden  gefunden,  und  hier  kam  zu  dem  Religionscifer,
  welchen  sie  schon  mitbrachten,  noch  politische
Antipathie  gegen  ihre  Verfolger  und  die  damals  in  allen
Beziehungen  so  auherordentliche  Thätigkeit,  wodurch  sich  dieser
  kleine  Staat  zu  einer  der  ersten  Mächte  von  Europa
emporgeschwungen  hatte.

Wie  viel  hat  nicht  Kirchengeschichte  und  selbst  auch  die
politische  Geschichte  den  Basnagen  zu  verdanken?  War
nicht  Jurieu  bei  allen  seinen  Fehlern  und  Schwärmercicn
damals  ein  rastloswirkender  Mann?  Hat  nicht  Jakob
Saurin  in  der  Canzelberedsamkeit  Exoche  gemacht?  Ist
nicht  Placette  damals  einer  der  gründlichsien  Bearbeiter
der  Moral  gewesen?

Aber  die  unpartheiische  Geschichte  muß  doch  alle  diese  und
mehrere  ihrer  großen  Zeitgenossen  weit  hinter  Peter  Baple
zurücksetzen,  einen  Mann,  der  mit  Newton  und  Leibnitz  cocristiren
  konnte,  ohne  befürchten  zu  müssen,  als  eines  der  ersten
  Genies  mißkannt  zu  werden.  Selten  hat  ssch  wohl  auch