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gegraben.  Erst  hat  man  ihn  in  manchem  widerlegt,  was
ividerlegt  werden  mußte,  und  in  noch  mehrern  Dingen,  welche
nie  widerlegt  werden  konnten,  alsdenn  mehr  ausgeschrieben,
als  auf  die  Art  benutzt,  wie  sich  ein  großer  Mann  weiter  benuzt
  zu  sehen  wuͤnschen  muß.  Zu  verwundern  ist,  daß  unter
den  vielen  großen  Englischen  Gelehrten  des  damaligen  und
nachfolgender  Zeitalter  keiner  auf  der  Spur  fortgieng,  welche
Bayle  gefunden  hatte,  vielleicht  daß  selbst  das  gangbare  physisch
  =  mathematische  Studium  hieran  Schuld  war.
g.  37.
Schicksale  der  Englischen  Kirche  nach  der  Revolution  von  1688.
1688  Seitdem  Wilhelm  III.  den  verlassenen  Thron  seines
muthlosen  Schwiegervaters  bestiegen  hatte,  schien  sich  die  alte
Eifersucht  der  Episkopalisten  und  Presbyterianer  zu  verlieren.
Die  letzteren  sahen  in  Schottland  ein  Beispiel,  wie  billig  der
neue  Koͤnig  sey,  und  konnten  die  Ruͤckkehr  zu  Katholischen
Mißbraͤuchen  unter  einer  solchen  Regierung  gar  nicht  befuͤrch,
ten,  deren  eigene  Sicherheit  auf  Behauptung  der  bisher  herrschenden
  reinern  Lehre  beruhte.  Tillotsons  Maͤßigung
hatte  für  die  Besserung  der  episkopalisten  Gesinnungen  vorzuͤglich
  wohlthaͤtige  Folgen.  Nachdem  auch  die  Bischoͤfe  weniger
  politische  Partieführer  und  mehr  Theologen  wurden,  so
verminderte  sich  ohnedieß  der  strengere  Episkopalismus,  und
von  den  Presbyterianern  hatten  sich  so  viele  Schwaͤrme  fanatischer
  Secten  abgesondert,  daß  der  uͤbrige  Haufen  nicht
nur  durch  seine  gemaͤßigtere  Meinungen  sondern  auch  durch
manche  seiner  Lehrer  hoͤchst  ehrwuͤrdig  wurde.

Ueberdieß  fuͤhlten  beide  Partien  die  Gefahr  eines  gemeinschaftlichen
  Feindes,  dessen  offenbare  und  heimliche  Stoͤße
nicht  nur  voruͤbergehend  waren,  sondern  der  Kirche  und  dem
Staat  zuletzt  den  traurigsten  Untergang  drohten.  Der  Anblick