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war,  daß  kein  Friede  zwischen  ihnen  statt  haben  konnte;  mitten
  durch  diese  Partien  hindurch  schlich  sich  hie  und  da  ein
hoffnungsvoller  Jüngling,  fand  sich  sehr  aufgeklärt  durch  Lesung
  der  Englischen  Theologen  und  selbst  auch  der  Baylischen
Schriften,  aber  das  Getümmel  auf  dem  littrarischen  Forum  war
noch  zu  groß,  als  daß  er  hätte  heffen  können,  vom  großen  Haufen
  gehdrt  zu  werden.  Der  kleine  Streit,  welchen  Roell  durch
seine.  Meinungen  besonders  auch  von  der  Zeugung  des  Sohnes'
  Gottes  erregte,  änderte  im  Zusiande  des  Ganzen  gar
nichts,  er  wurde  nicht  einmal  eigentliche  Controvers,  so  ganz
zur  Unzeit,  um  auch  nur  einige.  allgemeine  Aufmerksamkeit
zükerwecken,  war  die.  unnütze  Hypothese  über  eine  doch  ewig
unaufklärbare  Sache  rerschienen.  Aber  ein  Prediger  in  Amsterdam,
  Balthasar  Becker,  schlug  eine  Saite  an,  welche
mächtiger  tdute,  und  er  hätte  der  Wohlthäter  seines  Zeitalters
  werden  können,  wenn  seine  Einsichten  gelauterter,  die
Art  seiner  Hypothese  ins  Publicum  zu  bringen,  vorsichtiger
gewesen  wäre.

Die  Reformatiom  hatte  nehmlich  auf  wenige  Artikel  so
unkräftig  gewirkt,  sals  auf  die  damals  angenommene  Meinungen
  von  unserer  Verbindung  mit,  der  unsichtbaren  Welt.
Alle  damalige  Aufklärung  fieng  von  der  Bibel  an,  und  wurde
gar  zu  wenig  durch  Beobachtungen  über  den  natürlichen  Lauf
der  Dinge  unterstützt,  daß  also  selbst  der  JZugang  zur  schärfer
geprüften  Einsicht  in  jene  Lehre  auch  für  ein  solches  Zeitalter
hätte  schwerer  werden  müssen,  das  in  seinen  äußern  Umstaͤnen
  wenigere  Veranlassung  gehabt  hätte,  von  Heren  und
Zauberern  und  von  dem  ganzen  Einflusse  des  Teufels  au
unsere  Welt  recht  groß  zu  denken.  Ven  jeher  sind  auch  die
Menschen  immer  #nur  sehr  spät  zu  den  Wahrheiten  gekommen,
  auf  welche  sie  allein  historische  Kritik  führen  konnte,