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Circulation  solcher  Lectuͤre  verlor  sich  sichtbar  der  Zauber,
in  welchem  die  Jesuiten  die  große  Welt  so  lange  gehalten
  hatten,  und  weil  sich  gewöhnlich  auch  das  zufällige  wie
vorbereitet  zusammenfindet,  J.  wenn  die  Vorsehung  beschlossen
hat,  der  Welt  eine  Wohlthat  zu  schenken,  so  mußte  es  sich
glücklich  schicken,  daß  bei  der  Lethargie  der  Könige  in  Spanien
  und  Frankreich  ihre  großen  Minister  alles  galten,  daß
Choiseul,  Pompadour  und  das  Parlament  aus  den  verschiedensten
  Beweggründen  einen  Wunsch  hegten,  daß  weder  der
damalige  Jesuitengeneral  noch  der  Pabst  selbst  die  Gabe  besaßen,
  im  Gegenwärtigen  das  Zukünftige  zu  vermuthen.

Ein  Kaufmannsproceß  gab  in  Frankreich  die  erste  entscheidende
  Veranlassung,  um  der  Ausführung  des  Entwurfs
näher  zu  kommen,  den  Pombal,  Choiseul  und  Aranda  unter
einander  verabredet  zu  haben  schienen,  und  den  der  Pabst
selbst  durch  seine  höchst  ungereimte  Panegyrikusbullen,  womit  er

1  765  den  Jesuiten  helfen  wollte,  unvorsichtig  beschleunigte.  Der
1768  Spanische  Minister  hatte  die  Jesuiten  kaum  aus  Spanien

abführen  lassen,  so  erschien  das  Breve  gegen  den  Herzog  von
Parma;  die  letzte  Stimme  des  Pabsts  aus  dem  mittlern
Zeitalter,  denn  von  itzt  an  wurde  dem  Pabst  gar  zu  faßlich
gemacht,  daß  wir  im  achtzehnten  Jahrhundert  seyen.  Vielleicht
  glaubten  die  Jesuiten  selbst  durch  den  bald  darauf  folgenden
  Tod  des  Pabsts  etwas  zu  gewinnen,  aber  wenn  dieses
  hätte  wahr  werden  sollen,  so  sollte  nicht  der  Minorite
Ganganelli  Pabst  geworden  seyn.
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Aufhebung  des  Jesulterordens.  Revol.  Kais.  Josephs  II.

Der  kluge  Clemens  XIV.  wand  sich  zwischen  der  Hoffnung,
  die  große  Bourbonische  Ligue  durch  Geschmeidigkeit
und  Versprechungen  zu  trennen,  und  zwischen  der  Furcht