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natürlichen  Religion  geschadet?  Wie  muthwillig  die
Christliche  Religion  mißhandelt?  Wie  wenig  war  er  Mann
von  religidser  Bedachtsamkeit  und  Stetigkeit?
S.  66.

Gr.  v.  Rochester.  Shaftsbury.  Bolingbroke.  Hume.

Einen  solchen  Apostel  als  Hobbes  hoͤrten  die  Wolluͤstlinge
  am  Hofe  Karls  II.  viel  lieber  als  den  ernsthaften  Tugendfreund
  Cherburyz  noch  freudiger  versammelten  sie  sich
aber  um  den  Grafen  von  Rochester,  wenn  er  mit  der
muthwilligsten  Laune  des  Christenthums  spottete,  Lehrer  und
Anführer  bei  einem  Weltgenuß  wurde,  der  sich  zuletzt  noch
an  seiner  eigenen  Gesundheit  rächte.  Die  Geschichte  nennt
solche  Menschen  kaum  als  Beispiele  der  herrschenden  Denkart
  ihres  Zeitalters,  denn  in  die  Reihe  der  Unglaubigen  verdienen
  diejenigen  nicht  gestellt  zu  werden,  welche  bloß  Schutz
für  ihre  Lüsie  suchten.

Wie  überhaupt  nicht  jeder  orthodore  Theolog  einen  Platz
in  der  Kirchengeschichte  verdient,  so  auch  nicht  jeder  Zweifler
und  Unglaubige;  es  sind  auch  hier,  besonders  je  mehr  sich
in  neuern  Zeiten  die  Schaar  verstärkte,  gar  zu  viele  schwachsinnige,
  die  oft  mit  ihren  Papieren  nur  bewiesen,  daß  auch
sie  gerne  wollten.  Karl  von  Blount,  Toland,  Collins,
  Woolsion,  Tindal,  Chubb  und  mehrere  in  der
Antideistik  genannte  Schriftsteller  kommen  deßwegen  hier  nur
als  Namen  vor,  und  der  Name  der  Teutschen,  welche  vor
dem  Wolfendüttler  Fragmentisten  dieser  von  Engländern  und
Franzosen  betretenen  Spur  folgten,  verdient  nicht  einmal  genannt
  zu  werden.  Der  Verfasser  der  Werthheimer  Bibekübersetzung
  ist  nach  dem  Styl  seiner  Zeiten  behandelt  worden;
die  Nachwelt  beurtheilt  ihn  billiger.

Um  nicht  ganz  ohne  Nutzen  von  der  Geschichte  dieser