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kleinern  deistischen  Krieger  hinwegzugehen,  bemerkt  man  sich  ihre
ihre  abwechslende  Arten  des  Angriffes,  wie  sie  bald,  durch
untreue  historische  Vergleichungen  der  Wunder  Jesu  gespottet,
  bald  durch  Spinozistische  Schwärmerei  oder  durch  unrichtige
  Lobsprüche  der  natürlichen  Religion,  das  Christenthum
entbehrlich  zu  machen  suchten,  oder  das  Religionsurkundenbuch
selbst  von  der  historischen  und  kritischen  Seite  angreisen  wollten,
  oder  wohl  gar  von  der  Moral  des  Chrisienthums  ver-Achtlich
  sprachen.

Möchte  doch  das  letztere  der  edle  Shaftsbury  nicht  gethan
haben.  Wie  warnend  ist  das  Beispiel  eines  solchen  großen  Mannes,
  auf  seine  eigene  ganze  Studierart  acht  zu  haben,  um
sich  vor  individuellen  Vorurtheilen  gegen  gewisse  Wahrheiten
  zu  hüten.  Vielleicht  sieng  auch  Bolingbrokes  Antipathie
  gegen  das  Chrisienthum  auf  eine  ähnliche  Weise  an.
Dem  Freund  einer  pragmatisch  politischen  Geschichte  mochten
  wohl  Mosis  Familienanekdoten  nicht  gefallen,  der  ganze
historische  Ton  des  Alten  Testaments  war  ihm  zuwider,  und
das  neue  Tesiament  mußte  seine  unzertrennbare  Verbindung
mit  dem  A.  T.  entgelten.  Ueberhaupt  waren  die  Juden
kein  Volk  für  den  politisirenden  Historiker,  und  Christen  erschienen
  ihm  immer  nur  als  reformirte  Juden.

Das  hauptsächlichste  dieser  Bemerkungen  paßt  auch  auf
den  scharfsinnigen  Hume,  wenn  schon  sein  an  methodischeres
  Denken  gewöhnter  Geist  mehr  auf  die  Hauptpuncte  der
Christl.  Religion  traf,  metaphysische  und  historische  Einwürfe
geschickter  vermengte.  In  wie  vielfacher  Rücksicht,  Ehrgeiz,
Neuerungssucht,  und  oft  manchmal  so  gar  gewisse  Privatverhältnisse
  zur  Entstehung  oder  Bekräftigung  solcher  Abneizungen
  gegen  die  Christl.  Religion  beigetragen,  kann  die  Geschichte
  selten  ohne  lieblose  Vermuthungen  erzählen,  weil  sel-