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der  sich  schon  im  7.  Jahrh.  aus  Arabien  nach  Aegypten  und
von  da  in  die  Einoͤden  des  westlichen  Afrika  gezogen,  seit  1069
aber  unter  Anfuͤhrung  eines  gewissen  Joseph  Tasfin  große
Eroberungen  daselbst  gemacht,  und  Marocco  angelegt  hatte.
Diese  helfen  bei  Zelaka  unweit  Badajor  den  ersten  großen
Sieg  erfechten,  überwältigen  aber  bald  alle  die,  zu  deren  Hülfe
sie  herbeigerufen  worden.  Auch  Castilien  leidet  durch  sie.

4.  Indeß  erhebt  sich  in  Marokko  ein  neuer  schwärmerischer
  Prophet  von  einem  andern  Stamme,  der  sich  für  den
von  den  Muselmännern  erwarteten  Mahadi  ausgibt  (daher
der  Name  ihrer  Parthie  Almohaden),  und  große  Eroberungen
  macht.  Seine  Parthie  erobert  selbst  Marokko,  und  1140
da  die  Morabethuns  in  Spanien  schnell  nach  einander  (1140)
Corduba  (1147)  Almeria  und  Lissabon  verloren,  rufen  sie
selbst  die  Aimohaden  aus  Afrika  herüber,  und  bieten  ihnen
die  Souverainität  ihrer  Spanischen  Bestitzungen  an.

Der  große  Sicg,  den  die  vereinten  christlichen  Maͤchte  1220
bei  Tolosa  in  den  Gebirgen  von  Sierra  Morena  uͤber  die  909.
Almohaden  erfechten,  ist  der  tödrlichsie  Stoß  aller  Herrschaft
der  Araber  in  Spanien.  Sie  erholten  sich  von  da  an  nie
mehr,  und  verdankten  die  fortdaurende  Eristenz  ihrer  kleinen
Staaten  nur  den  eigenen  Uneinigkeiten  der  Castilianer  und
Aragonesen,  ohne  welche  auch  die  neuen  Hülfstruppen  aus
Marokko  nie  viel  hätten  ausrichten  koͤnnen.  Die  ganze  Dy,
nastie  der  Almohaden  verloscht  1269.  sowohl  in  Spanien  als
in  Afrika.

5.  Koͤnig  Ferdinand  von  Castilien  entreißt  ihnen  (1236.
20.  Jun.)  Corduba;  1229.  hatten  sie  Merida  verloren,  und
1238.  eroberte  König  Jakob  I.  von  Aragonien  die  Provinz
Valenza.  1242  mußte  der  König  von  Granada  Jaen  au
Ferdinand  von  Castilien  abtreten,  und  zugleich  als  König  von