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Konig  so  gesichert  wird,  je  schaͤrfer  wird  die  Prüfüng,  der  er
nun  wegen  Führung  seines  Amts  jährlich  dreimal  vor  eineim
ständischen  Tribunal  unterworfen  ist.
Antonii  Panorm.  (Beccatelli)  de  dictis  et  foctis  Alpbonse  Retis

  Aragonum  ot  Neapolis.  L.  IV.  por  D.  Chytracum.  1585.

4.  ct  in  Meuschenii  Vitae  lummorum  Viror.  T.  II.  p.  1149.

13.  In  Neapel  folgt  sein  natürlicher  Sohn  Ferdinand;
in  Aragon  nebst  den  zugehörigen  Provinzen,  auch  in  Sar,
dinien  und  Sicilien  sein  Bruder  Johann  II.,  der  schon  seit
1420.  wegen  seiner  Gemahlinn  Blanca,  König  von  Navar,  ulra
  war,  aber  bei  seiner  zweiten  Vermählung,  an  den  Sohn
ersterer  Ehe  Carl,  als  Erben  der  Mutter,  Navarra  abtreten
  soll.

14.  Große  Bewegungen,  die  hieraus  entstehen,  und  die,
da  auch  Catalonien  sehr  daran  Theil  nahm,  selbst  mit  des
Prinzen  Tode  (+  1101)  nicht  aufhören.  Unter  diesen  inneren
  Unruhen  bildet  sich  der  Charakter  des  jungen  Kronprinzen
  Ferdinand,  der  zwar  durch  seinen  Muth  und  Tapferkeit
viel  zur  allgemeinen  Ruhe  beiträgt.

15.  Nominalvereinigung  der  Reiche  Aragonien  und  Castilien,
  durch  Vermählung  des  siebenzehnjährigen  Aragon.  S
Kronprinzen  Ferdinand,  den  sein  Vater  mehrerer  Autorität  1469
halber  zum  Mitregenten  in  Sicilien  erklärte,  mit  der  Erbinn
von  Castilien,  Isabella.  Jener  wird  erst  neun  Jahre  nach-  10%
her  durch  den  Tod  seines  Vaters  König  von  Aragonien,  1479
und  Isabella,  fünf  Jahre  nach  der  Vermählung,  da  ihr
Bruder  der  schwache  König  Hemich  IV.  starb,  König  von  .
Castilien.  Ferdinand  regierte  nicht  in  Castilien,  und  Isabel,  1474
la  nicht  in  Aragonien.

Wie  es  aber  künftighin  bei  der  Succession  gehalten  werden
  solle,  wurde  damals  nicht  bestimmt,  weil  man  hoffte,  es