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wohn,  ben  man  mit  Recht  gegen  die  parthei#schen  Chronisten
seines  Zeitalters  hegt,  doch  oft  nicht  weiß,  ob  man  nicht  alles
Böse  glauben  solle,  was  von  ihm  erzählt  wird.

Der  tapfere  Bertrand  du  Guesclin  führt  einen  Schwarm
so  genannter  Compagnien  aus  Frankreich  nach  Castilien,
und  setzt,  von  den  Aragonesen  unterstützt,  den  natürlichen
Bruder  Peters  den  Gr.  Heinrich  von  Trastamara  auf  den  1366
Thron.  Der  schwarze  Prinz  restituirt  zwar  den  König;  allein
  Graf  Heinrich  kommt  gleich  wieder  mit  einer  Armee  zu-  1369
rück,  und  siegt  bei  Montiel.  Er  ermordet  auch  den  Königwmnt.
Peter  mit  eigener  Hand.

Cronica  del  Rey  Pedro.  Pamplona  1501.  fol.
Epitome  da  Vida  de  Don  Petro  por  1.  Nones  da  Cunhe.

Lisboa  1666.  4.

The  history  of  the  reign  of  Peter  the  crucl.  by  John  Talbot

Dillon.  London.  T.  I.  II.  1288.  8.

26.  Während  der  Regierung  König  Henrichs  II.  (1369-1370)
  und  seines  Sohnes  Koͤnig  Johann  I.  (1370-00)
entstehen  Streitigkeiten  zwischen  diesen  unächten  Descendenten
des  Konigsstamms  und  den  Descendenten  Castilischer  Prinzessinnen,
  wobei  aber  erstere  immer  siegen.  Nur  wird  das
Reich  dadurch  in  viele  auswärtige  Kriege  verwickelt,  und  die
Unruhen  werden  noch  vermehrt,  da  König  Johann  I.  an
Portugal  Anspruch  machen  zu  können  glaubt,  und  bei  seinem
Tode  einen  erst  eilfjährigen  Prinzen,  König  Henrich  III.n
binterläßt.

27.  An  der  vormundschaftlichen  Regierung  hätten,
krast  des  Testaments  des  Kbnigs,  sechs  städtische  Deputirte
  Theil  haben  sollen;  man  achtete  aber  des  Testaments
nicht.  Die  geistlichen  und  weltlichen  Baronen  theilten
die  Gewalt  unter  sich,  und  sie  theilten  so  viel  unter  sich,
daß  der  junge  König,  wie  er  nach  drei  Jahren  die