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wird  der  Streit  zwischen  Ferdinand  und  Maximilian  tractatenmaͤßig
  verglichen.

45.  Die  Unruhen,  welche  die  zu  Maximilians  Parthie
gehoͤrigen  Großen  erregen,  sind  für  die  Spanische  Geschichte
viel  wichtiger,  als  die  Geschichte  der  Ligue  von  Cambray,

1508  ob  schon  Ferdinand  aus  Gelegenheit  der  letztern  seine  verselzten
  Neapolitanischen  Seehäfen  unentgeltlich  von  den  Venetianern
  zurückerhielt,  auch  das  auf  der  Spanischen  Seite
  der  Pyrenäen  befindliche  Navarra  eroberte,  und  Castilien
einverleibte.

Ael.  ANTONII  NEBHRISSENSIS  de  bello  Navariensi  L.  II.  Hisp  ·.
illustr.  T.  I.  p.  vo6  sdd.

Zur  Gesch.  von  Navarra  überhaupt  ist  weit  das  beste  die  Abh.  von
Schöpflin  in  seinen  Commentationen  (Argent.  1741.  4.)  p.  263
Sdd.

Investigaciones  bistoricas  de  las  Antiguedades  del  Regno  do
Navarra,  por  Joseph  de  MORETO.  Pamplona  1665.  fol.
Histoire  de  Navarre,  Toriginc,  les  vies  ct  condquestes  de  ses
Hois,  Par  André  FAVIN  (Avocat  en  Parlement  de  Paris).

à  raris  1612.  fol.

Sehr  schlecht  ist

TiIllstoire  du  Royaume  de  Navarre.  Paris  1596.  8.

46.  Auch  in  Aragonien  regt  sich  der  Geist  der  Anarchie

1515  so  sehr,  daß  der  Adel  anf  dem  Reichstage  zu  Calatayud  dem

Koͤnig  wiederholt  die  verlangten  Subsidien  verweigert,  wenn

er  nicht  das  Appellationsrecht  der  adelichen  Vasallen  an  den
König,  ganz  aulhebe.

47.  Beträchtliche  Eroberungen  an  der  Nordafrikanischen
Küste.  Kimenez  schießt  die  Kosten  her  zur  ersten  Campagne,  und
sie  belohnen  sich  reichlich  trotz  allem,  was  Ferdinand  und  Ferdlnands
  Feldherr,  Pietro  Navarro,  zu  Untergrabung  der  Anstalten
  des  selbstdirigirenden  &amp;imenez  thun.  Oran  wird  er-