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die  Königinn  Johanna  und  der  groͤßte  Theil  der  Junta-Deputirten
  sich  aufhielt,  in  die  Hände  der  Royalisten.

Padilla,  der  ihm  im  Commando  folgte,  konnte  den  Scha,
den  nicht  mehr  ersetzen.  Der  Adel,  der  bei  den  wilden  Planen
  der  Demagogen  unmöglich  mehr  mit  dem  dritten  Stande
  gemeine  Sache  machen  konnte,  zog  sich  immer  mehr
auf  die  Seite  des  Königs;  die  Vereinigung  mit  den  in  Navarra
  einbrechenden  Franzosen  mißlang,  und  die  Niederla-1

  2/;9e  bei  Villalar  machte  der  demokratischen  Parthie  ein

Apr.  Ende.  Padilla  und  mehrere  der  übrigen  Chefs  wurden  enthauptet,
  und  die  muthvolle  Vertheidigung  von  Toledo,  die
Padilla's  Gemahlinn  Donna  Maria  übernommen,  hatte  keinen
  Zweck  mehr.

9.  In  Valenza  überwältigte  der  Adel  die  Insurgenten
fast  allein;  in  Majorca  aber  entstund  der  blutigste  Kampf,
der  auch  am  längsten  dauerte.  In  Aragonien  verhinderte
der  kluge  Vice-König  La  Nuza  den  Ausbruch  der  Unruhen.

lo.  So  billig  aber  der  siegende  König,  wie  er  bald  darauf
  nach  Spanien  zurückkam,  die  Insurgenten  besonders  in
Castilien  behandelte,  so  verschwand  doch  seitdem  der  schnste
Theil  der  dortigen  constitutionellen  Frciheik.

In  der  siändischen  Verfassung  selbst  wurde  zwar  gar
nichts  geändert;  aber  einzelne  Städte  verloren  schnell  nach
einander  so  viel  von  ihren  Privilegien,  daß  die  Deputirte
derselben  auf  dem  Reichstage  selten  mehr  mit  dem  alten  Muth
sprachen,  und  noch  seltener,  wenn  es  nicht  gerad  auf  Geldsachen
  ankam,  von  mehreren  Deputirten  zugleich,  irgend  ein
gemeinnütziges  Project  betrieben,  irgend  ein  Mißbrauch  der
Regierung  nachdrücklich  geahndet  oder  eine  Verbesserung  der
Constitution  gefordert  wurde.  Auch  der  Adel  änderte  sich  seit
dieser  Zeit  gewaltig.  Er  hatte  während  der  letzten  Unruhen