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selnen  siegreichen  natürlichen  Bruder  Juan  von  Austria.  Die

Folge  war,  daß  Philipp  am  Ende  noch  manches  an  der

Afrikan.  Küste  verlor,  was  er  im  Anfang  seiner  Regierung

besessen  oder  erobert  hatte.

Ub.  FollETAE  de  sacro  Focdere  in  Selimum  libri  IV.  in  Thes.
Antiq.  et  Iistor.  Italiae  Gracuio-  Burmann.  T.  I.  P.  II.  col.
S#dd.

Ejusd.  narratio  de  expeditione  Tunetana.  a.  1573.  1.  c.  col.  1111.

ar.  Mar.  CRATIANI  de  bello  Cyprio  libri  V.  iuzta  exempler
Homac  impressum,  12.  Ins  Französ.  überseht  von  Pelletier.
Paris  1685.  4.

Don  Juan  de  Austria  Ilistoria  por  Don  Lor.  Vander  Hlammen  y
Lcon.  Madrid  1627.

istoirc  de  Don  Jean  d’Austriche  n  de  ’Empercur  Charles  Quint.
d  Zumsterd.  1680.  8

6.  Eben  dieselbe  niedrige  Eifersucht  zog  den  schwachen
König  in  das  greuelvolle  Versahren  gegen  seinen  Secretair
Ant.  Perez  hincin,  das  zulelzt  noch  viel  ungerechtes  Blutvergießen
  zu  Zaragoca  verursachte.

Perez,  ein  schlechter,  gewissenloser  Mann,  wie  sie  Philipp
  oft  brauchte,  ließ  auf  Befehl  des  Königs  einen  vertrauten
  Secretair  des  Juan  d'Ausiria,  den  man  als  einen  Be,

1578  foͤrderer  der  großen  Projecte  desselben  ansah,  meuchelmoͤrderisch
  aus  dem  Wege  schaffen.  Freunde  und  Kinder  des  ermordeten
  Escobedo  klagten;  der  König  aber  ließ  die  Justiz
und  den  voͤlligen  Ausgang  der  Sache  so  künstlich  verzbgern,
bis  lebende  Zeugen,  die  von  seinem  gegebenen  Befehl  wuß,
ten,  gestorben  waren,  und  alle  die  Papiere,  die  Perez  darüber
  vom  König  in  Händen  hatte,  bei  Seite  gebracht  worden.
Nun  fieng,  damit  der  König  seine  Unschuld  vor  dem  argwöhnischen
  Publicum  klar  zeige,  die  strengste  Untersuchung
an.  Der  Unglückliche  wurde  gefoltert,  zu  bekennen;  er  flüch,
tete  sich  aber  glücklich  nach  Aragonien,  berief  sich  dort  feier-