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den  nachher  die  rastlosen  Englischen  Seehelden,  dem  Spanischen
  Handel  und  den  schönstrn  Spanischen  Beshungen,
volle  16.  Jahre  lang  ununterbrochen  zufügten.

11.  Die  großen  politischen  Speculationen,  von  den  ligisiischen
  Unruhen  in  Frankreich  Nutzen  zu  ziehen,  womir  sich
Philipp  in  den  lesten  acht  Jahren  seines  Lebens  am  meisten
beschäftigte,  waren  eben  so  nichtig,  als  das  Project  die  Niederländer
  zu  beruhigen,  wenn  er  die  gesammten  so  genannten
  Burgundischen.  Lande  zu  einer.  Separat-Regierung  für
seine  Tochter.  Isabella  Clara  Eugenia  und  ihren  Gemahl  den
Erzherz.  Albrecht  von  Oesterreich  und  ihre  männlichen  Descendenten
  aussetze.  Da  letzteres  wirklich  geschah,  so  mußte
Spanien,  Voch.  68  Jahre  nachher  schwer  dafür  büssen.

1598

12.  In  welchem  Zustande  mag  Philipp  II.  bei  seinem  1598
Tode,  der  ungefähr  fünf  Monate  nach  dem  mit  Frankreichgc

zu  Vervins  geschlossenen  Frieden  erfolgte,  die  Finanzen
des  Relchsthimte#lassenhaben,  da  er  kurz  vorher  sd  weit  berabgekommen,

  daß  er  in  Spanien  durch  Geistliche,  Haus  für

Haus,  Beisteuer  für  sich  einsammeln  ließ!  Die  Schuiden=Summe
  selbst  allein,  die  sich  ungesähr  auf  140  Millionen
Ducaten  belaufen.  haben  soll,  schien  das  geringste;  aber  die
Interessen.  waren  schröcklich  drückend,  die  der  creditlose
Koͤnig  bezahlen  mußte,  und  die  meist  noch  ins  Ausland
giengen.  Die  sichersten  Einkünfte.  waren  verpfändet;
das  Hauptreich  Castilien  war  durch  sein  elendes  Steuer-System,
  und  die  immer  steigenden  T  Taren,  die  auf  die  ersten
  Bedürfnisse  des  Lebens  gelegt  wurden,  ganz  erschopft,
und  weder  in  Aragonien  noch  in  den  Italiänischen  Ländern
das  Steuerwesen  so  eingerichtet.  daß  Casfillten  haͤtte  erleichtert
  werden  tdunen.  Hiezu  kam  noch,  daß  Philipp,  den  bei  allen
seinen  Regierungs-  Anstalten  ein  Geist  des  Argwohns  beseelte,