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tion.  Helacon  politica  das  mais  Darticulares  accoens  do  Conde

Duque  de  Olivares  etc.  por.  J.  R.  Cabral.  Lisboa  1711.  4.

I.  Der  junge  Graf-Herzog  von  Olivarez,  der  mit  dem
Tode  seines  Oheims  Balthasar  de  Zuniga  (st.  1023)  auch
dem  Namen  nach  Premier-Minister  wird,  unternimmt  gleich
anfangs  die  nützlichsten  Reformationen,  und  der  junge  König,
  für  dessen  Vergnügungen  hinlänglich  gesorgt  wurde,  hinderte
  sie  nicht.  Allein  weder  die  Untersuchung,  der  er  das
Lermaische  Ministerium  unterwarf,  ist  so  ergiebig,  daß  manche
  Reformationen,  die  durchaus  Baarschaft  erforderten,  hätten
  ausgesührt  werden  können,  noch  mag  der  ehrgeizige  rasche
Jüngling  die  langsamen  Früchte  seiner  besien  Einrichtungen
  erwarten,  und  bei  dem  wahresten  Entschluß,  ein
guter  Minister  werden  zu  wollen,  konnte  er  dem  Flitter-Ruhme
  auswärtiger  Angelegenheiten  leider  nicht  widerstehen.

2.  Gleich  im  ersten  Jahr  der  neuen  Regierung  mußte
schon  der.  Niederländische  Krieg  anfangen,  und  obschon
Spinola  den  Oranischen  Helden  das  Gleichgewicht  hielt,
so  war  doch  der  Verlusi  unersetzlich  groß,  den  Spanien  in
Amerika  und  zur  See  litt.

Am  Englischen  Kriege,  der  1625  anfieng,  war  Olivarez
  unschuldig;  er  hatte  es  mit  der  Englischen  Heirath
redlich  gemeint.

Im  Mantuanischen  Successious-Kriege  (von  1628
bis  zum  Frieden  von  Chierasco  1031)  gab'er  schnell  nach,
obschon  hier  Spanien  sein  Uebergewicht  in  Italien  verlor;
aber  auch  für  die  schwächste  Anstrengung  hatte  Spanien  keine
Kräfte  mehr.

3.  So  wurde  der  Krieg,  womit  Richelien  die  gewalt-1635

  seme  Emführung  des  Französischen  Klienten,  des  Churf.  von
Trier  zu  rächen  vorgab,  zwar  auch  von  Frankreich,  lange