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liche,  die  sich  auf  innere  Reichs.  Reforme  bezogen,  theils
glänzende,  die  auswärtige  Politik  betrafen.

Außer  seinem  bekannten  so  genannten  politischen  Testament  gehören
hieher.

Ilistoire  du  Cardinal  Alberoni  et  de  son  ministere  jusqu'à  la
sin  de  Tonnee  I710.  par  Mr.  J.  R  (ROUSSET)  dla  Maye
1720.  2  Voll.  in  12,  zweite  sehr  verb.  Aufl.

Leben  und  wundernswürdige  Begebenheiten  des  Card.  Julius  Alberoni.
  Aus  dem  Ital.  übers.  Frankf.  u.  Leipz.  1720.  4.  Th.
Auch  ist  Halle  I752.  ein  Leben  desselben  erschienen.  Beides
nicht  von  sonderlichem  Werth.

10.  Gleich  aber  der  ersie  Haupt-Entwurf  der  letzteren
Classe  mißlingt,  die  seit  1713.  verlorenen  Italiänischen  Nebenländer
  zu  erobern.  Die  Gelegenheit  war  zwar  schön,  denn
der  Kaiser  hatte  die  meisten  Truppen  aus  seinen  Italiänischen
Besitzungen  hinweg  nach  Ungarn  gezogen,  und  Savoyen  war
zu  schwach,  dem  Angriff  auf  Sicilien  allein  zu  widerstehen,
wo  ohnedieß  noch  von  alten  Zeiten  her  viele  Spanischgestunte
waren.  Allein  Kdn.  Georg  I.  von  Großbritannien  und  der
Herzog-Regent  in  Franfreich,  schrieben  Friedens-Gesetze  vor,

p26.  die  Oesterreich  gerue  annahm,  und  endlich  auch  Spa-77

  20  nien  annehmen  mußte,  weil  die  in  Frankreich  und  Eng.
land  versuchten  Revolutionen  mißlangen,  die  Spanische  Flotte
geschlagen  wurde,  und  Verwik  mit  einer  siegreichen  Armee
in  Biscaya  und  Catalonien  eindrang.

11.  Kraft  jener  Vorschriften  der  so  genannten  Quadruple-Allianz
  setzten  sich  nicht  nur  Oesierreich  und  Spanien  durch
wechselseitige  Renunciationen  völlig  auseinander,  sondern  auch
Elisabeths  altester  Prinz,  Don  Carlos,  erhielt  für  sich  und
seine  Brüder  eine  Erspeckanz  auf  die  Reichslehen  Toscana,
Parma  und  Piacenza,  wo  man  dem  Aussterben  der  damals
regierenden  Familien  sicher  entgegen  sah.  Nur  sollten  diese