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1.  Det  Reichstag,  der  den  Infanten  D.  Pedro  zum
Inn-Regenten  erklärt  hatte,  blieb  sieben  Monate  beisam-Aug.
  men,  hielt  Finanz-Revision,  und  ordnete  die  Reichsangelegen-1668
  heiten  fast  mit  der  Willkuͤhr  eines  Souverain-Corps.  Der

Chef  des  Lissaboner  Stadt--Magistrats,  dessen  Wollen  oder
Nichtwollen  bei  der  Revolution  von  1667  oft  entschieden
hatte,  spielte  noch  füuf  Jahre  lang  den  Dictator  gegen  den
Regenten.

2.  Unruhen  und  neue  Revolutions  -Versuche,  besonders
von  Frankreich  begünstigt.  —  so  lange  noch  Alfons  lebte.
Abhängigkeit  des  Regenten  vom  guten  Willen  des  Adels;
erst  seit  1683  befestigte  sich  das  Ansehen  der  Regierung  wieder
  auf's  neue.

1681.  3.  Bei  dem  entstandenen  Streit,  wem  die  nördliche
Küste  des  la  Plata-Flusses,  also  die  neuangelegte  Colonie
S.  Sacramento  gehöre,  ob  den  Spaniern?  ob  den  Portugiesen
  ?  entscheidet  der  Pabst  für  den  B.  sitz  der  letztern.

Beide  Theile  beweisen  ihr  Recht  aus  der  alten,  päbftli.
chen  Demarcations-Linie.

1669  4.  Entdeckung  der  Brasilischen  Goldgruben;  aber  der
1703  Englische  Gesandte  Methuen  sorgte  bald  dafuͤr,  daß  sie
bloß  zum  Vortheile  der  Engländer  entdeckt  waren.

5.  Portugals  abwechselude  Theilnehmung  am  Spani-=schen
  Successionskrieg,  erst  für  Philipp  von  Anjon,  seit  1705
aber  gegen  ihn.

JFohann  V.  1705  —  I750.
geb.  1680.  22.  Oct.
verm.  1308.  mit  Mar.  Ant.  K.  Kais.  Leopolds.  ft.  1754.
14.  Aug.
starb  1250.  31.  Jul.

Memoĩres  instructils  pour  un  Voyageur  dans  les  divers  Etats
de  TEurope.  Amst.  1736.  2.  Tom.  3.  im  ersten  wird  von  Portugal
