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dessen  Charakter  nicht  leicht  sicher  geurtheilt  werden  kann.
Ein  strenger,  durchgreifender,  Resormator,  war  für  Portugal
nothwendig;  aber  selbst  die  größte  Serenge  hat  doch  Vorschriften
  des  Rechts  und  Gesetze  der  Menschlichkeit  zu  ehren  ;
und  die  Factums  müssen  vorläufig  bewährt  seyn,  die  den  unerbittlichen
  Eiser  in  Bewegung  setzen.

Vita  di  Sch.  Gius.  di  Corvalbo  e  Melo,  Morch.  di  Pombal,
Conte  d’Oeyras  etc.  1281.  4  voll.  3.  ins  Deutsche  übers.  von
Jagemann,  Dessau  1281.  8.  Offenbar  von  einem  Erjesuiten.
Vergl.  dabei  die  Anm.  in  Hrn.  von  Murrs  Journal  12  Th.
S.  286.  f.  Billiger  und  vielleicht  doch  noch  zu  hart  urtheilt
von  Pombal

(von  Jung)  in  der  Vorr.  zur  Portug.  Grammatik  und  eben  derf.
im  histor.  Porteseuille  1783.  St.  1.  u.  1.  St.  7.  u.  1.

Memoirs  of  the  Court  of  Portugal  and  of  the  administration.
of  tbe  Count  d’Oeyras.  London  1767.  8.  ins  Deutsche  übers.
Fr.  u.  Leipz.  1708.  8.  »

L’administration  de  Schast.  Jos.  de  Carvalho  ct  Alclo,  Comte
d’Oeyras,  Marquis  de  Pombal,  Scerchaire  d’Etat,  et  premier
  Mlinistre  du  Roĩ  de  Poriugal  de  Joseph  I.,  Amst.  1788.
4.  Tom.  8.  Der  Verf.  sagt  offenherzig,  man  müsse  von  dem
Grundsatz  ausgeben,  daß  Pombal  keinen  Fehler  gehabt  habe.

Anecdotes  du  RAlinistere  de  Sebast.  Jos,  Carvalhe,  Comte
d'’Oeyras,  Marquis  de  Pombal.  Nouv.  Edit,  à-Varsovie.
1731.  3.  Der  Verf.  meint,  man  könne  das,  was  er  von  dem
erecrablen  Monstrum  Pombal  erzähle,  nicht  wohl  bezweifeln,
  weil  es  mit  den  Nichrichten  des  Italiänischen  Blographen
genan  zufammenstimme.

Pombals  eigene  Defenssionsschrift  f.  in  Krr.  von  Dohms  Materialien
  für  die  Statistik.  3  Tb.  S.  310.  ff.  Sie  führt  aber  nur
den  einzigen  Punkt  aus,  daß  sich  Pombal,  während  seinem  Ministerium,
  auf  Kosten  des  Staats  nicht  bereicherk  habe,  wie  doch
seine  Feinde  behaupteten.  Die  Ausfübrung  ist  so  detaillirt,  und
die  Beschuldigungen  seiner  Feinde  sind  so  unbestimmt,  daß  man

an  seiner  Unschuld,  diesen  Punkt  betteffend,  unmöglich  iweiftln
kann.  .

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