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6.  Nach  einer  sehr  harten  Behandlung  vieler  einzelnen
vbielleicht  zum  Theil  unschulbigen  Jesuiten  erschien  endlich
Spt.  der  königliche  Befehl,  der  alle  Professen  des  Ordens
1259  qus  sämmtlichen  Portugiesischen  Staaten  auf  ewig  verbannte,
und  den  Orden  im  ganzen  Neich  aufhub.  Die  Güter  des
Olrdens  wurden  eingezogen;  und  der  ergangene  Befehl  in  ein-Illnch
  dallen  fast  mit  Grausamkeit  vollzogen.
*1  E.  Klausinge)  Sammlung  der  neuesten  Schriften,  die  Jesuiten
iin  Portugal  betreffend.  4.  B.  Frkf.  und  Leipz.  1760  ff.  4.
ceihichte  der  Jesaitrn  in  Portugal,  unter  der  Staatsverwaltung
urdes  Marg.  von  Pomhal;  aus  Handschriften  und  sicheren  Nachrichten
  (richtiger  aus  einer  einzigen  Ital.  Handschrift)  herausgegeben.
  und  mit  Anmerk.  begleitet  von  C.  B.  von  Murr.  T.  II.
*45*5*  -.  17  7.  1788.  8.  Eine  feierliche  Apologie  der  Jesuiten.

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7.  Offenbar  war  aber  die-  rasche  Entzweiung,  die  gleich

darauf  mit  dem,  Pabst  entstund,  gesuchte  Entzweiung.  Der,

P06  Nuncius  konnte  nicht  illuminiren,  ohne  den  Rechten
Jun  seines  Souverains  zu  vergeben.

176  8.  Höchst  unerwarteter  Krieg  mit  Spanien.  Der  Graf  von
Schaumburg-Lippe,  und  eine  Englische  Flotte  retten  Portugal.
  Von  den  Reformen,  die  ersterer  in  dem  höchst  elenden
Portugiesischen  Militairwesen  gemacht,  scheint  wenig  geblieben
zu  seyn.

9.  Auch  von  allen  den  Reformen,  die  Pombal  im  ganzen
Erziehungswesen  getresfen,  sah  man  nur  wenig  Früchte.  Entweder
  war  die  Nation  zu  tief  versunken,  um  bald  Früchte
zeigen  zu  können,  oder  versiund  der  Minister  das  Zerstören

24.  weit  besser  als  das  Bauen,  oder  kam  ihm  der  Tod  seines

det  Koͤnigs  zu  frühe.