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Unterjochung  der  Franken  selbst.  Der  Umfang  des  neuen
Reichs  war  schon  unter  dem  jüngsten  Sohne  des  Eroberers,
der  alle  Erbportienen  seiner  Brüder  wieder  zusamenbrachte,
weit  größer  als  der  des  heutigen  Frankreichs,  denn  Thüringer
  und  Alemannen  und  Bayern  waren  ihm  zinsbar,  und
noch  ehe  er  so  groß  geworden,  erkannte  auch  schon  der  August
  zu  Konstantinopel  den  rechtmäßigen  Besitz
der  Eroberer.

486.  Schlacht  bei  Soissons.  Ende  der  Römischen  Herrschaft  in
Gallien.

496.  Sieg  bei  Zülpich  über  die  Allemannen.  Sowohl  diese  als
ihre  Alli#rte,  die  Bayern,  unterwersen  sich.  Chlodowig  wird
gelegenheitlich  ein  Cbrist,  und  mit  ihm  3000  Franken.

507.  Sieg  bei  Vongle“  (Wonille)  über  die  West-Gothen.  Ein
großer  Thell  jenselts  der  Loire  wird  Fränkisch.

2.  Chlodowigs  Nachkommen  regieren  241  Jahre  (5r#
bis  752).  Bald  theilte  sich  das  Reich  unter  mehrere  Söhne,
bald  vereinigte  es  sich  wieder  unter  einem,  und  nur  wenige
ausgezeichnetere  Namen  erscheinen  unter  der  großen  Menge
derer,  die  regiert  haben.  Höchst  merkwürdig  aber  ist  die  Entwicklung,
  die  in  diesen  dritthalb  hundert  Jahren  mit  dem
ganzen  National-Zustande  vorgieng.

3.  So  roh  der  Charakter  der  Sieger  war,  so  viel  auch  Land
und  Volk  gelitten  haben  mag,  bis  sich  öberall  im  ganzen  Reich
die  Agitationen  der  Eroberung  gelegt,  und  die  Eroberer  alles
dessen  sich  bemächtigt  hatten,  was  sie  zu  ihrem  Eigenthum  zu
machen  gut  sanden,  so  schien  doch  der  Zustand  der  Provincialen
  glücklicher  zu  werden,  als  er  vorher  unter  der  Römischen
Regierung  gewesen.

Viele  der  drückendsten  Taren  hörten  auf,  denn  die  Bedürfnisse
  der  neuen  Regierung  waren  nicht  so  groß,  als  die  der
Rdmischen.  Der  König  lebte  wie  ein  grosser  Maier;  Cioil.