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Koͤnig  und,  seinen  großen  so  genannten  Vasallen  hervorbringen,
  denn  in  den  Zeiten  der  großen  Anarchie,  die  mehr  als
drei  Meuschenalter  hindurch  gedauert  hatte,  in  der  Periode
des  ersterbenden  Ansehens  der  Karolinger,  da  endlich  jeder
that,  was  ihm  gur  dünkte,  waren  alle  alte  Rechtsberhältnisse,
  die  sich,  ohne  besondere  schriftliche  Firirung,  durch  Observanz
  gemacht  hatten,  ganz  vergessen  hatten.

Jentzt  war  daher  jeder  Herzog  oder  Graf  —  in  seinem
Districke  so  gut  als  unabhängig  vom  König;  auch  er  galt
in  seinem  Districte  eben  das,  was  Capet  selbst  galt  im  Laude
  von  Neustrien  und  Francien,  das  itzt  den,  ersien  Hauptfond
  des  neuen  Kronlandes  ausmachte.  Nur  waren  leider
die  einzelnen  kleineren  Subordinations-Systeme  eben  so  lose,
als  das  große,  an  dessen  Spitze  der  König  stund,  und  die
mächtigen  Untervasallen  der  Herzoge  oder  unmittelbaren  Grafen
  hielten  sich  nicht  nur  eben  so  unabhängig,  als  der  Herzog
  oder  Graf  selbst  —  gegen  den  Koͤnig  sich  hielt.,  sondern
die  mächtigsten  derselben  stiegen  oft  empor  bis  zu  unmittelbaren
  Vesallen  des  Kdnigs,  und  die  schwächeren  der  Vasallen
  des  Khnigs  sanken  oft  herab  zu-  Untervasallen.  Der  ganze
Druck  eines  solchen  aufgeldsten,  anarchischen  Zustandes  fiel
zuletzt  fast  allein  auf  den  Bauer  und  Staͤdtebewohner,  der
jedem  großen  oder  kleinen  Herrn  preis  gegeben  war.

Wie  sind  denn  aber  endlich  so  viele,  nur  ganz  lose  zasammenhängende
  Theile  wieder  zur  wahren,  festen  Monarchie
  verwachsen?  Warum  zerfielen  sie  nicht  ganz  in  kleinere
und  groͤßere  unabhängige  Massen?

3.  Es  balf  über  die  ersten  und  drohendsten  Gefahren  —
dieses  Zerfallens  gluͤcklich  hinweg,  daß  sich,  bei  dem  neuen
regierenden  Hause,  gleich  anfangs  in  der  Ordnung  der
Thronfolge  eine  Stetigkeit  und  Regelmässigkeit  fand,  wie  es