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Barone  und  Ritter  mehr  Antheil  daran,  als  irgend  ein  anderer
  Adel;  auch  starben,  bei  diesen  so  lange  daurenden  und
vielfältigen,  zahlreichen  Wanderungen  nach  Asten,  manche
der  großen  Familien  ganz  aus,  manche  ließen  sich  nieder  in
Palästina,  und  es  entstund  eine  gewaltige  Ebbe  und  Fluth
unter  denen,  die  den  freien  Spielraum  der  königlichen  Macht
zunächst  am  meisien  beengten.  Aber  bei  allem  dem  scheint  doch
der  König  wenig  dadurch  gewonnen.  zu  haben.  Wenn  auch  große.
Lehen  heimfielen,  wurden  sie  wieder  vergeben,  und  in  dem  ganzen
Zeltraum  von  1031.  bis  1180.,  während  den  vier  Regierungen
  Henrichs  I.,  Philipps  I.,  Ludwigs  VI.  und  Ludwigs
  VIl.  isi  auch  nicht  ein  beträchtliches  Lehen  mit  denm
Kronlande  cönsolidirt  worden.  Ueberdieß  fieugen  hald  auch  die
Könige  selbst  an,  mit  kolibarer  Heerczmacht  nach  Asien  zu
ziehen.

Wenn-der  Authentie  det  Assises  de  Jerusalem:  (Paris  1690.

fol.)  recht  zu  trauen  wäre,  so  müßte  man  die  wichtiosten  Notitzen

  daraus  siehen  können,  welche  helrasthaßlliche  Verhältnisse
zu  Ende  des  elsten  Jahrbunderta  in  Frankreich  waten.  Aber  der
ersie  Compllakor  dieses  Werks  lebte  in  der  Mittt  des  13ten  Jahrbunderts,
  und  erst  noch,  ein  Jahrkundert  nachher  #erhielt  die

Sammlung  ihre  letzte  Repision  und  Vollendung-,

7.  Offenbar  trug  die  Ein  führung.  de#  Corppratiorognen
  in  den  Strädten,  die  Kön.-Ludwigkl.  erst  nur  auf
1132  seinen  Domainen  sehr  begünstigte,  welt  mehr  dazu  #bei)  demm

königlichen  Ansehen  einen  größern  Umfang  und  eine  zuverläs
sigere  Wirksamkeit  zu  verschaffen..  Mogen  die  Einwöhnet  einzelner
  großen  Städte  schon  vorher  Corporationsrechte  genofsen.,
  und  viele  selbst  der  kleineren  Städte  schon  vorhet  stattliche
  Freiheitsbriefe  erhalten  haben,  so  war  doch  die  Anzahl  von
jenen  zu  geringe,  und  der  Inhalt  von  diesen  viel  zu  sehr  nur  auf