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gerisch.  Desto  ausgezeichnetere  Epoche  machte  die  Regierung
des  Nachfolgers  Philipps  des  schonen.  Was  konnte  auch1285.
nicht  ein  so  schlauer  König,  der  so,  schlanken  und  zugleich  sol14
festen  Charakters  war,  und  dem  alles  gleich  galt,  wenn  es
nur  zu  seinem  Ziele  hinführte,  während  einer  20jährigen
Regicrung  ausrichten?
Zur  Geschichte  dieses  Königs  gehört  ausser  dem,  was  sich
im  fünsften  Band  von  Duchesne  Seripit.  findet
Chronicon  Guil.  de  Nangis  in  Dacherii  Spicil.  veter.  Scriptt.
T.  III.
Chron.  Nicol.  Trivelli  von  1285  bis  1307  l.  c.

Consolidirt  wurden
während  der  Regierung  Philipvs  III.  des  kühnen
1272  die  Grassch.  Toulouse.  1284  Gr.  Chartres.
während  der  Regierung  Philipps  des  schönen

1303  Gr.  de  la  Marche.  1307  Gr.  Angouleme  und  Bigorre.

1310  Gr.  Lyon.

26.  Man  nimmt  im  ganzen  Dominat=  und  Vergrößerungsplane
  desselben  nur  eine  Anomalie  wahr,  daß  er  die
herkömmliche  Anzahl  der  Pairs  des  Reichs  zu  ergänzen,  zu-  1229
erst  neue  Pairs  machte;  und  vielleicht  war  selbst  dieses,
was  allein  Anomalie  schien,  einer  der  feineren  Kheile  seines
Plans.

Herzog  Johann  von  Bretagne,  Graf  Karl  von  Un  iou  und  Graf
Nobert  von  Artois  erhielten  diese  Würde,  in  einem  Jahr  zuglelch,
  für  sich  und  ihre  Nachkommen.

27.,  Die  wichtige  Veränderung  aber,  die  er  in  Ansehung
der  großen  Franzoͤsischen  Kronlehen  in  ein  em  Beispiel  anfieng,
  und  dem  bald  mehrere  folgten,  harmonirte  sichtbar
mit  dem  Ganzen.  Alle  grose  Kronlehen  waren  bis  dahin
Weiberlehen  gewesen;  er  zuerst  gab  seinem  Sohne  Philipp
die  Grafschaft  Poitiers  blos  als  Mannslehen.  »  13

28.  Die  neuen  Einrichtungen,  die  er  bald  in  den  ersten