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Zufluß  zu  verschaffen.  So  erhöhte  er  die  Hebungen  unver,
merkt,  die  aus  seinen  Domainen-Landen  ihm  zustunden,
und  instruirte  heimlich  seine  Baillifs  zu  allmäbligen
Versuchen,  auch  von  den  Unterthanen  der  großen  geistlichen
und  weltlichen  Baronen  ungefähr  eben  die  Steucrn  zu  erheben,
  die  er  auf  seinen  Kammergütern  einfodern  ließ.  Was
lag  vielen  der  großen  Baronen  gerade  daran,  da  es  doch
einmal;  und  ost  unter  oberlehnsherrlicher  Garantie,  fixirt
war,  was  sie  selbst  von  ihren  Unterthanen  erheben  durften?
Wenn  man  nur  nicht  von  ihnen  selbst  Geld  soderte,  oder
durch  häufige,  schnell  widerkehrende  Foderungen  gar  zu  rasch
ein  Observanzrecht  bilden  wollte!

31.  Eben  diese  Finanz-Operation  aber,  die  mittelbar
und  unmittelbar  auch  den  Clerus  des  Reichs  traf,  verwickelte
  ihn  in  große  Slreitigkeiten  mit  dem  Pabst,  1295
die  endlich  bis  zu  den  bittersten,  scandalvollesten  Ausbrüchen
kamen.  Allein  Bonifacius  VIII.  mußte  erfahren,  wie  wenig
  er  dem  Kampf  mit  einem  solchen  König  gewachsen  sey;
die  Rache  war  schwer,  die  Philipp  ihn  durch  Nogarct  und

Colonna  föühlen  ließ.  6
Acta  inter  Bonilacium  VIII,  Benedictum  XI,  Clementem  V,
summos  pontilices,  et  Philippum  pulcrum,  regem  Francorum.
  edit.  I.  1613.  edit.  II.  ouctior  1614.  4.  “
Ilistoire  du  dillerend  entre  le  Pape  Bonilucc  VIII,  et  Phi-Ippe
  le  Bel,  oy  de  France  (par  Plerre  DU  PUX,  publice
par  Jaques  DU  PUT).  à  Paris  1655.  sol.  ist  hier  das  Hauptwerk.

Histoire  des  döméelez  du  Pape  Boniface  VIII  avec  Philippe
le  Bel,  Roy  de  Fronce,  par  Adrien  BAILLET.  Ilde  edit.
&amp;  Paris  I712.  12.
32.  Doch  auch  von  diesen  Geschichten  nahm  Philipp  zu
mehr  denn  einer  neuen  Idee  Veranlassung.  Er  war  nicht
zufrieden,  die  beleidigenden  päbstlichen  Schreiben  offentlich