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behaupten  läßt.  Die  Olleansische  Varthie  bleibt  aber  dech
mächtig  und  furchtber.  -«—·«·"  *5

10.  Auch  die  damaligen  'großen  gichen-Vamegungn
hatten  Einfluß  auf  diese  Unruhen  des  Staats.  Der  bisher  in
Frankreich  residirende  Pabsi  mußssich  nach  Perpignan  flüchten.  7

20.  Erneuerung  des  Englischen  Kriegs  unter  diesen  Unruhen.
  König  Henrich  der  V.  von  England  erobert  nach  dem
Siege  bei  Azincourt  durch  planmässige  vierjährige  14
Progressen  (lalé.  bis  1410.)  die  ganze  Normandie.  Seine  2  Ser.
Eroberungen  wurden  durch  Veränderungen,  die  am  Franzdsischen
  selbst  vorgiengen,  sehr  erleichtert.

.  Der  dritte  Sohn  des  Königs  Prinz  Karl  war  selt
dem  rr  seiner  beiden  älteren  Brüder  (iarz.  1417.)  Dauphin
  geworden,  und  hatte  seine  Reichs-  Administration  gleich
damit  angefangen,  daß  er  seine  verrufene  Mutter  Isabella
von  Baiern  voͤllig  von  Hof  verwies.  Diese  vereinigte  sich
aber  mit  der  Burgundischen  Parthie,  und  Herzog  Johann
von  Burgund  erklaͤrte  nicht  nur  sich  selbst  zum  Neichs-Regenten,
  sondern  bemächtigte  sich  sowohl  der  Stadt  Paris  als  der  us
Person  des  Koͤnigs.  N.

22.  Ermordung  des  Herzogs  von  Burgund  zu  Monte-  *
reau  unter  den  Augen  des  Dauphins.  Die  ganze  Burgun=  En.
dische  Parthie  vereinigt  sich  hierauf  mit  den  Engländern.  Koͤ-nig
  Henrich  V.,  der  sich  mit  der  Schwester  des  Dauphin  vermählte,
  wird,  kraft  des  Vertrags  von  Troyes,  für  sich  1420
und  seine  Nachkommen  zum  Erben  des  Reichs  erklärt,  undMi.
erhält  die  Regentschaft;  so  lange  die  Krankheit  des  Kbnigs
daure.  Dem  Dauphin  aber  wird  durch  ein  Edict  seines  Vaters
  und  durch  eine  feierliche  Sentenz  des  Pariser  Parlements  13%
alles  Successionsrecht  abgesprochen.  De-23.

  Heurich  V.  stirbt  31.  Aug.  1422.,  und  sein  hinter-