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lehery  müssen  die  Truppen  des  Königs  das  Schlachtfeld  rdu  7/65
men,  und  der  Friede  von  S.  Maur  lautete  sehr  nachtheilig.  Jul.
Ausser  den  Privatvortheilen,  die  dem  Bruder  des  Königs  und  Zn.
dem  Grafen  von  Charolois  versichert  werden  mußten,  verspricht
  noch  der  König  aufs  heiligste,  durch  36  ständische  Commissarien,
  —  je  zwoͤlf  derselben  von  jedem  Stande  des  Rrichs

—  eine  recht  durchgreifende  Generalreforme  aller  Beschwerden

in  einigen  Monaten  vollführen  zu  lassen.

5.  Kaum  waren  aber  die  Verbündete  auseinander  gegangen,
  so  erklärte  der  König  im  Parlament  den  Frieden  für  erzwungen.
  Von  der  versprochenen  Generalreforme  des  Reichs
durfre  nicht  mehr  die  Rede  seyn;  die  Großen  gaben  das  Spiel
von  Gemeinwohl  ganz  auf,  so  bald  die  Hauptpersonen  von
ihnen  selbst,  und  besonders  der  Herzog  von  Bretagne  einen
Theil  ihrer  Absichten  erreicht  zu  haben  schienen.

6.  Neue  Collisionen,  seit  daß  der  Graf  von  Charolois  Wi
seinem  Vater  in  der  Regierung  der  Burgundischen  Lande  ge-dun.
folgt  war.  Der  Koͤnig  rettet  sich  durch  den  Vertrag  von  1668
Peronne,  aus  einer  großen  Lebensgefahr,  und  muß  Augen-  SOkl1
zeuge  der  Rache  werden,  die  Herzog  Karl  der  kühne  an  den
verführten  Lüttichern  ausöbt.

7.  Entwicklung  der  treulosen,  aber  höchst  spstematischen
Politik,  wodurch  Ludwig  XI.  den  Herzog  Karl  den  kühnen
von  Burgund  zu  Grund  richtete.  Der  cigene  Cbarakter  des
inconsequenten,  oft  mehr  wilden  als  tapfern  Herzogs,  der
selbst  seine  treuesten  Anhänger  einigemal  preis  gab,  beschleunigte
  und  versicherte  den  glücklichen  Ausgang  dieser  Politik.

8.  Großer  Gewinn  für  die  königliche  Macht,  durch  drei
Todesfälle.

a)  1472  flarb  der  einzige  Bruder  des  Königs.  Gupyenne  wurde
nun  aufs  neue  mit  der  Krone  vereinigt.