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d)  1477  5.  Jan.  Karl  der  kühne  von  Burgund  bleibt  bei  Naneyh.
Das  Herz.  Vurgund  nimmt  der  König  als  erbffnetes  Reichslahen
  binweg.  Auch  besegt  er  die  Gr.  Auxerre,  die  Städte  an
der  Sommc,  nebst  den  Hr.  Burgund  und  Artois,  und  bleibt,
selbst  nach  einem  fast  fünfjährigen  Kriege  mit  der  einzigen  Erbtochter
  des  Herzogs,  vorerst  noch  im  Besitze.

e)  1481  1I.  Dec.  Aussterben  des  Hauses  Anjou  mit  Herz.  Karl.
Anjou  und  Maine  fallen  der  Krone  als  Lehen  heim.  Die  Gr.
Provence  und  Forcalquier  erbt  der  König  krast  des  Testaments
des  Herz.  Karl,  und  1486  vereinigt  sie  Karl  VIII.  auf  ewig
mit  der  Französischen  Krone,  nach  feierlichster  Bestätigung  aller
Privilegien  des  Landes  und  aller  Freibelten  einzelner  Communitaͤten
  desselten.

9.  Den  Fricden  mit  England  und  Aragonien  sichert  sich
Ludwig  XI.  seine  ganze  Regierung  hindurch  mit  Geld  und
mit  Negociationen.  Von  letzterem  erhält  er  noch  die  Gr.

1462  Roussillon  und  Cerdaigne  als  Pfandstücke.

1474  10.  Erneuerung  und  Erweiterung  des  schon  seit  1452
mit  den  Schweizer-Cantons  bestehenden  Freundschaftsbundes,
zunaͤchst  vorzuͤglich  gegen  den  Herzog  von  Burgund.  Das
versprochene  Jahrgeld  belief  sich  damals  auf  20,  000  Liores.

II.  Als  den  Anfang  einer  wichtigen  neuen  Staatspolizci=Anstalt
  bemerkt  man,  daß  Ludwig  Xl.  1464  Briefposten  im
Reich  anlegte.

Karl  VIII.  1483  —  1408.
geb.  30.  Jun.  1470.  «
perm.1491.mitAunaT.FranzlLleqtcaHekhvon  Bretagne.
st.  1498.  7.  April.
Ausser  den  Memoires  bon  Comines
Guill,  de  Jaligny,  histoire  de  Charles  VIII.  1486  —  1489.  in
—e  Samml.  der  Geschichtschr.  Karls  VIII.  Paris  1684.
ol.
Andr.  de  la  Vigne  (Stkretair  der  Königin)  journal  da
de  Naples  du  Roi  Charles  VIII.  ecri  de  aon  co
ment.  in  der  angeführten  Sammlung.

Voyesge
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