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Ambassadeure  de  Franco  en  diverses  Cours.  Avec  dueldues
  Relations  curicuses,  servant  d'’sclaircissement  aurdites
Lettres  et  Memoires.  T.  II.  Paris  1696.  gr.  12.  Der  Titel
verspricht  zu  viel;  Richelieu  selbst  hätte  das  Buch  drucken  lalsen
  können.

Histoire  du  Cardinal  Duc  de  Richelicu,  pär.  AUBERL.  Paris
1650.  fol.  Cologne  1055.  2  Voll.  in  12.

Memoires  pour  Thistoire  du  Card.  Duc  de  Rich.  (1635  —
1642)  Par  le  Sr.  AUBERT.  d  Paris  1660.  2  Voll.  fol.  Die
Memoires  find  für  jeden  Historiker  sehr  brauchbar;  die  Geschichte
  ist  aber  so  geschrieben,  als  ob  sie  zum  Gebrauch  derer
bestimmt  gewesen  wäre,  die  ihre  Antrittsreden  in  der  Acadewie
  frangaise  zu  halten  hatten.  Nimmt  man  noch  Histoire  du
Ministere  dArm.  Jean  Duplessis  Card.  Duc  de  Richelieu
(ber  Cb.  Violart)  Paris  1640.  fol.  daju,  so  weiß  man  gewiß
alles,  was  sich  für  R.  sagen  läßt,  und  liest  man  alsdenn

Vie  du  Card.  Bich.  par  M.  LEE  CLERC.  Amsc.  1753.  5  Voll.
in  12.  so  hat  man  beide  Parthien  gehört.

Anecdotes  du  ministere  du  Cardinal  de  Bichelieu,  et  du
regno  de  Louis  XIII;  avec  duclques  particularités  du  commencemen
  de  la  Begence  d'’Anne  d-Autriche.  Tirées  et
traduites  de  Vltalion  du  Mercurio  de  Slhl.  Par  Ur.  do
V’'.  T.  1  et  II.  à  AImscerck.  1717.  zr.  8

Schade,  daß  man  von  Richtlieu's  politischem  Adiutanten
dem  Capuciner  Joseph,  keine  ertägliche  Geschichte  hat,  denn

Nistoire  de  la  vie  du  M.  P.  Joseph  le  Clere  du  Tremblay,
Capucin.  Par  Hichard.  Patis  1702.  2  Voll.  12.  ist  ein  ungenießbares
  Elogium;  und

5  veritable  P.  Joseph  Capucin.  1704.  12.  ist  fast  eine  Calumnie.


1654  8.  Die  18jährige  Staats-Administrationz  dieses  despoti-1642

  schen  Premier-Ministers,  so  weit  sie  sich  auf  auswäriige  Angelegenheiten
  bezog,  ist  leicht  zu  überschauen;  sie  war  blos
Rückkehr  zum  alten  System  Henrichs  IV.  Spanien  und  das
Deutsch-Oesterreichische  Haus  sollten  gedemüthigt  werden.

Veltliner  Händel,  1626  durch  den  Tractat  #n  Wongon
nicht  ganz  vortheilhaft  geendigt.