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Mantuanischer  Erbfolg  ekrieg  1627  —  1630.  Der  Beriog
von  Nevers  bleibt  krast  des  Friedens  zu  Chierasco  im  Besitze
von  Mantua.

1631.  1633.  Substdientractate  mit  Schweden,  und  endlich  elgene
volle  Tseilnehmung  am  Deutschen  Kriege.
1635.  Anfang  des  25jährigen  Krlegs  gegen  Spanien.

9.  Offenbar  war  seine  einheimische  Staats-Administration
  ein  weit  größeres  Meisterstück  von  Geistes-Energie,
  aber  auch  zugleich  ein  System  von  Grausamkeir,
Treulosigkeit  und  unerbittlichem  Despotismus.  Nie  geliebt
von  seinem  Konig,  behauptete  er  sich  doch  ungeachtet  aller
Cabalen  und  Verschwörungen,  an  welchen  nicht  nur  der
Bruder  des  Koͤnigs,  sondern  der  schwache  König  selbst  Theil
nahm,  18  Jahre  lang  als  allmächtiger  Minister  ç

10.  Das  erste  große  Werk,  was  er  in  Beziehung  auf
einheimischen  Despotismus  ausführte,  war  die  Entwaffnung
  der  Reformirten.  Eroberung  von  Rochelle,  trotz
der  Englischen  Hülfc.  Die  Hugonotten  konnten  weder  für  *
sich  weitere  Untuhen  aufangen,  noch  den  mißvergnuͤgten  Oct.
Großen  zur  Faction  dienen.

Georg.  REVELLI,  Naunctensis,  Ibri  III.  de  Rupella  ter  obsessa,
  dedita  demum,  capta  et  subacta.  Amsft.  1649.  12.
Histoire  de  la  guerre  des  IIuguenots  faicte  en  Francc,  sous

le  regac  du  Roy  Lours  XIII.  (per  le  Baron  de  CHABANS).

Paris  1634.  4.  2  Voll.  in  12.

Memoires  du  Duc  de  Hohan  (bon  1610  —  1629).  Amst.  1756.
2  Voll.  12-—

11.  In  der  verwickelten  Geschichte  seines  unaufhoͤrlichen
  Kampfs  gegen  die  Großen  des  Reichs  und
der  unaufhörlichen  Verschwörungen  der  letzteren  gegen  ihn,  hat
man  den  Hauptfaden,  wenn  man  der  Geschichte  des  Herzogs
von  Orleans  und  der  Geschichte  der  Königin  Murter  nachgeht.
  Das  Schicksal  der  letzteren  war  traurig.  Sie  floh

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