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Bald  aber  zeigte  sich's,  daß  was  in  einer  Campagne  nicht  vollführt
  werde,  nie  mehr  vollführt  werden  könne.  Unterdeß  hätten
doch  die  siegreichen  Französischen  Feldherren  ihrem  König  einen
noch  vortheilhafteren  Frieden  verschafft,  als  der  Nimwe-1678
  gische  war,  wenn  nicht  die  Drohungen  von  England  noch  im
lezten  Jahr  des  Kriegs  dazwischen  gekommen  wären.
lo.  Den  Holländern  mußte  alles  zurückgegeben  werden,
%  Spanien  hingegen  verlor  die  Franche-Comte  und  16.  schd,
Sot.  ne  Niederländische  Plätze.  Der  Kaiser  erhielt  Philipps=1679
  burg,  Ludwig  XIV.  Freiburg;  und  der  Herzog  von  Lothrin-F
  Kr.gen.  dem  die  harten  Friedensbedingungen  nicht  gefallen  wollten,
  wurde  gar  nicht  restituirrt.  Was  mehr  werth  war,  als
die  meisten  jener  Cessionen;  Ludwig  XIV.  legte  die  Waffen
nicht  nieder,  bis  sein  unglücklicher  Allürter  der  König,  von
Schweden,  alles  wieder  hatte,  was  Dänemark  und  Bran,
denburg  ihm  genommen.

1672.  Frankreich,  England,  Cöln  und  Münster,  vereinigt  gegen
Helland,  dem  allein  Churk.  Friedr.  Wilb.  von  Brandenburg
beistund.

1673.  Spanien  und  der  Kaiser  vereinigen  sich  mit  Holland  argen
Frankreich;  aber  der  Churf.  von  Brandenburg  muß  sich  zur
Neurralität  bequemen.

1674.  Die  Span.  Niederlande  werden  die  Kriegs-Stene.  England
  und  Cöln  und  Münlter  verlassen  die  Französische  Allianz.
11.  Aug.  große  Schlacht  bei  Senef  in  Flandern;  wenigstens
das  Schlachtfeld  blieb  dem  Prinzen  von  Conde.

1675.  Die  Schwedische  Theilnehmung  ist  am  Ende  mehr  schädlich
  als  nüslich.  27.  Jul.  blieb  Turenne  bei  Sasbach;  und

1676.  retirirte  sich  der  podagrische  Cond  Noch  konnte  aber  Lud.
wig  XIV.  auf  Schomberg,  Catinat,  Crequi,  kuremburg  und
Vauban  zählen.

Actes  et  Memgires  des  negociations  de  la  Faia  de  Ni  wegue.
Amst.  1678.  T.  IV.  12.