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zu  33.  Große  Mwrtalität  in  der  kbniglichen  Familie.  Der

1712  Verlust  der  muntern  Herzogin  von  Burgund  war  dem  alien
Mar,  dem  König  und  der  Frau  von  Maintenon,  unersetzlich,
  und  die  Aussi  cht  hoͤchst  schreklich,  daß  der  Herzog  von
Orleans  noch  Koͤnig  werden  koͤnne.  Eine  unerwartete  Rtvolution
  im  Englischen  Ministerium  rettet  Frankreich.

1213  34.  Utrechter  Friede.  An  England  wurde  Terreneube,
  Akadien  nach  seinen  alten  Gränzen,  und  Portroyal
abgetreten.  Dünkirchen  mußte  geschleist  werden.  Die  Gränzen
  von  Savoyen  wurden  jetzt  die  Alpenspitzen,  weil  Frank,
reich  fünf  Thäler  an  Savoyen  überließ.  Das  Fürst.  Oranien
  blieb  bei  Frankreich.

1714  35.  Rastadt-Badenscher  Friede.  Die  Deutsch-Französischen
  Gränzen  regulirten  sich  nach  dem  Ryswikischen.

1713  36.  Constitution  Unigenilus,  in  Frankreich  von
drei  Jesuiten  gemacht,  vom  betrogenen  König  nach  Rom
geschickt,  und  vom  geläuschten  Pabst  Clemens  XI.  endlich,
wie  verlangt  worden,  als  päbsiliche  Bulle  nach  Frankreich
zuräckgesandt.  Dies  sollre  nach  Telliers  Plan  der  letzte  Todesstoß
  des  Jansenismus,  und  der  höchste  Triumph  der  Jesuitischen
  Parthie  öber  den  gelehrten  Quesnel  und  den  edlen
Card.  von  Noailles  seyn.  Heftige  Bewegungen,  die  hieraus
in  der  Kirche  und  im  Staat  entstunden,  und  über  40  Jahre
lang  unter  den  sonderbarsten  Modificationen  fortdauerten.

1715  37.  Wenn  der  sterbende  Ludwig  den  Zustand  seines

Ert.  Reichs,  wie  er  ihn  verließ,  mit  dem  Zustande  verglich,  wie
er  zur  schönen  Zeit  der  Colbertischen  Administration  war,  so
konnte  er  den  Peinigungen  der  Neue  nicht  entgehen.  Eine
Schuldenlast  von  dritthalb-  tausend  Millionen  Livres  lag  auf
den  Staats=  Cassen.  Der  innere  Wohlstand  war  verschwunden.
  Viele  tausende  der  nützlichsten  Unterthanen  waren  aus-