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recht  angelegen  seyn,  die  wichtigsten  Ministerial-Deparcements
  mit  fähigen  und  redlichen  Männern,  ohne  alle  Rück.
sicht  auf  Hof-Connerionen,  zu  besetzen.  So  wird  Graf
von  S.  Germain  Kriegeminister,  erfuͤllt  aber  leider  die
großen  Erwartungen  gar  nicht,  die  der  Koͤnig  und  das  Publikum
  gefaßt  hatten;  und  zur  Direction  der  Finanzen  werden
  schnell  nacheinander  Turgot,  Eluguy,  Taboureau
und  Neker  gerufen.  Doch  die  Mißbréuche  waren  in  diesem
Theile  der  Staats-Administration  so  ungeheuer  groß  und
so  tief  eingewurzelt,  daß  der  entschlossenste  Minister  nicht
durchgreifen  konnte.  Der  Tag  der  Revolution  hat  klar  gemacht,
  daß  nicht  der  König,  und  nicht  die  Königin  die
Ursache  des  Deficit  waren.

Mewoires  de  Nlr.  le  C.  de  S.  Germain,  errits  Par  lui-méme.
Amst.  1779.  8.

Correspondance  du  C.  de  S.  Germain  avec  Hlr.  Paris  du  Verney,
avec  la  vie  de  S.-Gérmain.  T.  I.  II.  Londr.  et  Paris  1289.  8.

Vie  de  Turgot.  P.  1.  II.  Londres  1787.  8.

Oeuvre  posihume  de  M  Turtot  eur  les  adwinistrations  pro.
vinciales,  mis  en  Parallcle  avec  cclui  de  M.  Necler.  Lausanne
  I787.  8.

Memoires  sur  la  vie  et  les  ourrezes  de  r.  Turgot.  P.  I.  U.
Philad.  1738.  8.

23.  Großer  Contrast  der  Ideen,  die  Schriftsteller
aller  Art,  besonders  aber  durch  die  Phy  siokraten  im
allgemeinen  Publikum  in  Gaͤhrung  gebracht  wurden,  und
der  alten  durch  vielfache  zusällige  Verhältnisse  festgesormten
Staats-Administration.  Es  war  eine  schreckende  Perspective,
welchen  Ausgang  es  nehmen  werde,  wenn  je  eine  starke
Collision  entstehen  sollte.  Schilderung  der  wahren  Verfassung
  des  Reichs  wie  sie  bei  allem  Scheine  von  uneinge--

  schraͤnk-