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wieder  zu  Hadrians  Idee  zurück.  Seine  Gränzmauer,  die
neben  dem  Erdwall  Hadrians,  mehr  als  86  Stunden  lang,
von  der  Mündung  des  Tine  bis  zum  Solwayfrith  hinlief,
war  ein  wahres  Römerwerk.  Zwolf  Schuhe  hoch,  ganz
von  gehauenen  Steinen,  und  je  alle  vier  Stunden  in
der  Mauerlinie  selbst  ein  großes  Castell,  in  welchem  eine
Garnison  sich  befand.  Die  Communication  von  einem
Castell  ins  andere  zuferhalten,  stunden  in  gehörigen  Entfernungen
  vier  große  Wartthürme  dazwischen,  und  eine  Garnison
  von  10,000  Mann,  die  in  diesen  Castellen  und  Wartthürmen
  vertheilt  lag,  konnte  jeden  feindlichen  Aufall  s
viel  leichter  abwehren,  weil  ein  tiefer  Graben  noch  nordwärts
  der  Mauer  die  Barbaren  aufhielt.

Vallum  Romanum,  or  the  bistory  and  antiquities  of  the  Roman-
  Wall  commonly  called  the  Picis-  Wall.  by  John  WAR.
BURTON.  Lond.  1254.  4.

Britannia  Romona,  or  ihe  Roman  antiquities  of  Britain,  by
John  HORSLET.  Lond.  1732.  fol.

4.  Doch  gegen  die  Seeräuber,  die  Britanniens  Küsten
häufig  besuchten,  wurden  noch  andere  Anstalten  nothwendigund
  sowohl  diese  als  jene,  die  sich  auf  die  Garnison  der
Gränzmauer  bezogen,  waren  viel  zu  kosibar,  um  bei  den
dringenderen  Bedürfnissen  des  Reichs  behauptet  werden  zu
können,  die  sich  bald  an  der  Donau  bald  am  Rhein  fanden.
  Die  Gränzmauer  wurde  besonders  seit  dem  letzten
Viertel  des  aten  Jahrhunderts  häufig  durchbrochen,  die  öftliche
  Küste  von  Sächsischen  Seeräubern  und  die  westliche
von  Irischen  verheert,  bis  endlich  die  Römer  das  Land,

4½6  das  sie  nicht  mehr  schützen  konnten,  ganz  auf  gaben.

5.  Nun  war  freier  Spielraum  für  die  wilden  Nord-Britten,
  uralten  Galischen  Stamms  (Picten)  und  für  die