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es  kostete  noch  eine  Summe  von  ungefaͤhr  drei  Milllonen
Mund,  bis  in  den  neuerworbenen  Juseln  den  Franzoͤsischeu
Proprietairs  ihre  Besitzungen  abgekauft,  und  die  dortigen
Erablissements  zur  wahren,  fortdaurenden  Cultur  gebracht
worden  waren.  Eine  so  große  Summe,  die  größtentheils
nach  Frankreich  gieng,  war  für  die  Circulation  in  England
nicht  gleichgültig,  auch  litten  dabei  die  alten  Besitzungen  der
Engländer  in  Westindien.

Z.  Ausserordentlich  große  Territorial-E  rwerbungen,
  die  die  Ostindische  Compagnie  nach  geschlossenem
  Frieden,  in  Indien  machte.  Seit  Kouli=  Chans  Zuge
nach  Delphi  hatten  sich  im  großen  Indischen  Reich  die
Nabobs  nach  und  nach  fast  ganz  unabhängig  gemacht;  bald
waren  aber  unter  ihnen  selbst  vielfältige  Kriege  ausgebrochen.
In  diese  inneren  Streitigkeiten  mischten  sich  erst  die  Franzosen,
  und  gleich  darauf  mit  mehrerem  Glücke  auch  die  Engländer.
  Erst  halfen  sie  einem  Nabob  gegen  den  andern;
bald  einem  Prätendenten  der  Nabobschaft  gegen  den  andern;
bald  machten  sie  sich  zu  Selbstherrn  des  Landes;  dem  Nabob
  blieb  der  Name.  Dies  wurde  endlich  auch  das  Schicksal
  des  Indischen  Schachs  selbst.

Es  war  ein  sonderbares  Phänomen,  daß  eine  Compagnie
  Englischer  Unterthanen,  in  Indien  ein  Reich  besaß,  das
vielleicht  öber  vö  Millionen  Einwohner  zählte,  und  bisher
seinen  Regenten  ohne  Beschwerde  jäprlich  r8  Millionen  Thaler
  bezahlt  hatte;  aber  noch  sonderbarer  ist  das  Phänomen,
daß  diese  Compagnie  bei  solchen  Erwerbungen  verarmte,  und
das  fruchtbarste.,  glücklichste  Land  zugleich  erschöpft  und  unglücklich
  wurde.  Statt  daß  die  Compagnie  17600  versprochen,
jährlich  4oo,oo  Pf.  zu  den  Englischen  Staatsbedürfnissen
beizutragen,  mußte  sie  vier  Jahre  nachher  um  einen  Por-